Alles im grünen Bereich!
Ups… Ich hab unspezifisch lange nichts mehr auf dem Burnout Blog geschreiben, weil ich im Moment wirklich stark eingespannt bin. Nachdem ich einige besorgte Mitleser-Anfragen in bezug auf meinen Verbleib bekommen habe, möchte ich zwischenvermelden, dass es mir gutgeht und ich am Leben bin. ;-)
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Arbeitsbelastung
Frohes Neues everybody
Wünsche gut ins Jahr 2006 gestartet zu sein!
Ich gebe zu, ich komme etwas spät damit heraus, bin aber gerade erst aus dem Urlaub zurück. :-)
Auch wenn es mir leider bis zuletzt nicht gelungen ist, auch nur einen einzigen Elch leibhaftig zu erblicken (nur als Schinken oder als Stofftier), habe ich mich in Skeikampen, Norwegen, bestens erholt und überwiegend in kalter frischer Luft laufend, strümpfig am Kamin und beim Skifahren vergnügt.
Einen Blick auf das Urlaubsfeeling werfen? Bitteschön:

Das neue Jahr kann also kommen. Ich untersuche jetzt mal ganz verstohlen vorsichtig meine Mails und bin ab morgen wieder “richtig” da.
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fun
Frohe Weihnachten

Viele liebe und persönliche Weihnachtsmails und -briefe habe ich in diesem Jahr bekommen. Am allermeisten hat mich dabei dieses Gedicht berührt, das mir ein Kollege geschickt hat:
Die vier Kerzen
Vier Kerzen brannten am Adventskranz.
Es war ganz still.
So still, dass man hörte, wie die Kerzen zu reden begannen.
Die erste Kerze seufzte und sagte:
„Ich heisse Frieden.
Mein Licht leuchtet, aber die Menschen halten keinen Frieden, sie wollen mich nicht.“
Ihr Licht wurde immer kleiner und verlosch schliesslich ganz.
Die zweite Kerze flackerte und sagte:
„Ich heisse Glauben.
Aber ich bin überflüssig. Die Menschen wollen von Gott nichts wissen. Es hat keinen Sinn mehr, dass ich brenne.“
Ein Luftzug wehte durch den Raum, und die zweite Kerze war aus.
Leise und sehr traurig meldete sich nun die dritte Kerze zu Wort.
„Ich heisse Liebe.
Ich habe keine Kraft mehr zu brennen. Die Menschen stellen mich an die Seite. Sie sehen nur sich selber und nicht die anderen, die sie lieb haben sollen.“
Und mit einem letzten Aufflackern war auch dieses Licht ausgelöscht.
Da kam ein Kind in das Zimmer. Es schaute die Kerzen an und sagte:
„Aber ihr sollt doch brennen und nicht aus sein!“
Und es fing an zu weinen.
Da meldete sich die vierte Kerze zu Wort. Sie sagte:
„Hab keine Angst! So lange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen wieder anzünden.
Ich heisse Hoffnung.“
Mit einem Streichholz nahm das Kind das Licht von dieser Kerze und zündete die anderen Lichter wieder an.
Und seine Augen begannen zu leuchten wie der Stern zu Bethlehem.
Ich bin dankbar für so viel Wertschätzung und Sympathie, die mir dieses Jahr zuteil wurden, für die lauten und die leisen Momente, die kleinen Frotzeleien, viele, viele Überraschungen und persönliche Sternstunden, für die vielen Gelegenheiten, miteinander zu sprechen – auf dem Burnout Blog, im Rahmen von Vorträgen und Workshops oder einfach so – und das was ich dabei lernen konnte, für die Erinnerung an platzendes Gelächter und auch “schwache” Momente im Beratungszimmer, an die so verschiedenen wunderbaren Menschen, die ich ein Stückchen dabei begleiten durfte, größere oder kleinere Veränderungen für sich anzupacken, und immer noch am meisten für das mir entgegengebrachte Vertrauen.
Vielen Dank dafür und Frohe Weihnachten allen Kunden, Kooperationspartnern, Bloggern, Blog-Besuchern, Multiplikatoren, Freunden, meinem Coach, meinem Blog-Berater ;-), meinem Kritiker ;-), meinem Schmeichler ;-), meinen Denkpartnern, Motivatoren, meiner Familie!
Ich wünsche Ihnen/Euch allen Frieden, Glauben, Liebe, Hoffnung und einen guten Start in ein glückliches, gesundes, erfolgreiches Neues Jahr! Auf Wiederlesen 2006…
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Wertschätzung
suche Psychotherapie
Aus einem eben geführten Telefonat mit einem gesetzlich versicherten Burn-out-Diagnostizierten auf der Suche nach einem kassenzugelassenen Therapieplatz. Vielleicht auch für andere wichtig zu wissen:
Ich habe keine Kassenzulassung für Psychotherapie und biete auch keine solche an. Sie können auf unterschiedlichsten Wegen einen Therapeuten (ambulante Therapie oder Klinikaufenthalt) für sich finden:
Online:
Über Psychotherapeuten-Verzeichnisse (googlen z.B. zu “Psychotherapie Verzeichnis”), über die Adressen auf ichkannsonichtarbeiten.net im Serviceteil, für Österreich speziell über das Netzwerk Burnout etc.
Offline:
Empfehlungen aus dem Bekanntenkreis sind erste Wahl, über die Liste zugelassener Therapeuten, die die Krankenkasse Ihnen gibt, durch die in Ihren Gelben Seiten gelisteten Psychotherapeuten-Einträge oder durch Psychologische Beratungsstellen, die es in jeder größeren Stadt gibt. Die Kollegen dort wissen manchmal auch, bei welchen Therapeuten die Wartezeiten auf Therapieplätze im Moment nicht ganz so hoch sind. Viele Kliniken, die psychotherapeutische Leistungen für gesetzlich Versicherte anbieten, haben auch eine Ambulanz. Fragen Sie dort nach.
Bei akutem Gesprächsbedarf empfehle ich Ihnen, auf nicht-kassenzugelassene Therapeuten ohne Wartezeit auszuweichen. Das kostet nicht die Welt.
Da die Vernetzung in Deutschland nach wie vor mehr als schleppend vor sich geht, bitte ich alle therapieerfahrenen Burnout-Betroffenen und ehemaligen Betroffenen, die gute Erfahrungen mit ihrem Therapeuten gemacht haben, mir dessen Daten und ihre Erfahrungen mit diesem zu mailen. Selbstverständlich sind auch Mails von erfahrenen Burnout-Behandlern stets willkommen!
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burnout
Heute abend Hypochondrie-Beitrag
... in Frontal21. Zwar ein ganzes Stück neben meinem Thema, aber sicher für Interessierte und Betroffene nicht uninteressant. Wie hoch der Leidensdruck von Menschen mit diesem Krankheitsbild ist, konnte ich in meinem Umfeld beobachten.
Ich hoffe auf einen informativen Beitrag, der Wege aufzeigt, und nicht dass die Reißer-Überschrift “Milliardenkosten durch eingebildete Kranke” darauf hindeutet, dass Betroffene die Hucke voll kriegen. ;-)
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none
Wordpress-Kommentarfunktion - Seltsamkeiten!
Ich bin gestern darauf hingewiesen worden, dass man bei mindestens einem Beitrag – nämlich dem mit dem päpstlichen Burnout-Berater – von der Startseite aus nicht in die Kommentarfunktion gelangen kann. Stattdessen wurde man postwendend wieder auf die Startseite zurückgeleitet. (Nicht ausprobieren – schon gelöst. )
Bei genauerer Betrachtung hatte ich dort im Titel unbeabsichtigt ein ’ eingebaut. (Wie nennt man noch ein “einfaches Gänsefüßchen”? :-)
Das war wohl nicht so gut.
Jedenfalls ist es nach Entfernung dieses Sonderzeichens aus der Adresse des Beitrags ab sofort möglich zu kommentieren.
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Briefe an Sven Hannawald
In eigener Sache:
Immer wieder bekomme ich Mails von Fans und Verehrern burnout-betroffener Prominenter, in denen diese Rat geben was zu tun sei oder schlicht Trost oder ihre Zuneigung ausdrücken. Bei aller Freude darüber, dass Ihr am Schicksal Eures Stars Anteil nehmt:
Ich bin für Promi-Post NICHT die richtige Adressatin. Weder ist es mir möglich, den Prominenten “direkter” zu erreichen als Ihr, noch werde ich solche Briefe hier veröffentlichen. Dafür bitte ich um Verständnis.
Fanpost bitte an die Promis über deren offizielle Fanseiten!
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Burnout-Promis,
Prominente
Der erste voll-Scheiße-Kommentar
Nach über einem Jahr hat sich heute der erste Kommentator mit ausufernder Fäkaliensprache hierher verirrt. Dieser Kommentar ist kein Spam, wird aber trotzdem nicht freigegeben.
Mach ich ja auch nicht, oder?
Sowas… !
kopfschüttel
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Lieber Spammer,
auch wenn dieses Blog eine Kommentarfunktion hat, ist es nicht dazu da, zur Suchmaschinenoptimierung mißbraucht zu werden und Spam für ein bekannt zweifelhaftes Angebot aufzunehmen.
Daher werde ich den von Ihnen vermutlich im Hinblick auf Ihre jugendliche Zielgruppe unter dem Pseudonym “Tagebuch” als Kommentar eingetragenen Link zu Ihrem Angebot nicht freischalten.
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Blogpäuschen
Liebe Leser,
diese Woche habe ich Erholtage für mich geplant. Es wird nix gearbeitet und nicht geblogt bis zum 20.6. – dann aber in alter Frische!
verabschiedemich… ;-)
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Nur ohne Sound
Seit Freitag nachmittag ist mein Telefonanschluß gestört. Die Deutsche Telekom wird hoffentlich morgen baldmöglichst Abhilfe schaffen. Bis auf weiteres bitte ich auch in dringenden Fällen um Nachricht per Mail (stephaniedann@yah7oo.de), damit ich von einem anderen Anschluß zurückrufen kann. Telefonnummer nicht vergessen!
edit: Wieder erreichbar. Verbindung mit der Welt ist wunderbar…
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Brauner Mail-Spam
Schon wieder ein Sober-Virus und eine neue Propaganda-Mailspamwelle. Heise berichtete:
“Mit Titeln wie “Auslaender bevorzugt”, “Massenhafter Steuerbetrug durch auslaendische Arbeitnehmer” oder “Deutsche werden kuenftig beim Arzt abgezockt” machen die Zusendungen Stimmung gegen Ausländer. Die Mails selbst enthalten dann meist die Aufforderung “Lese selbst” kombiniert mit Links auf Artikel im Web. ....
Man sollte sich allerdings davor hüten, die vermeintlichen Absender der Mails einer rechtsradikalen Gesinnung zu verdächtigen: Die Absenderadressen sind samt und sonders gefälscht. .... “
Auch meine Mailadresse ist offensichtlich im Einsatz, da ich diverse Undelivered-Mail-Meldungen erhalte. Damit habe ich nichts zu tun!
Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von der Aktion und von jedweden ausländerfeindlichen und rassistischen Inhalten, die in meinem geklauten Namen versendet werden!
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bei trainerlink.de vorgeschlagen
Ichkannsonichtarbeiten.net und das Burnout Blog sind eben von der Online-Redaktion ManagerSeminare bei trainerlink.de vorgeschlagen worden. Wer mag, kann dort eine Wertung abgeben. Ich bin gespannt…
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Burn out,
Medien und ich
Faxempfang bis Mittwoch
Probleme mit dem Faxempfang bis voraussichtlich Mittwoch. Bitte die Alternativfaxnummer 177903 anwählen oder kurz durchrufen …
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Trackback Spam nervt
Wahrlich ein belebtes Wochenende, auch wenn man es auf dem Blog zum Glück nicht sieht! MEX Blog vermeldete gestern 1000 Spams und ich bin jetzt bei >500 *ramandrom.com-Spams. Da nichts anderes half, habe ich die Trackbackfunktion vor 12 Stunden deaktiviert. Trotzdem laufen weiter Spams ein, mittlerweile so zwischen 2 und 6 pro Minute. Hat jemand eine Idee?
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small world-Risiken oder: reminds me of you…
Nie war die Welt so klein wie heute, nie hat man so viel Wert auf Vernetzung – Networking gelegt, nie gab es mehr Transparenz als im Internetzeitalter. Wir nennen es globales Dorf und versuchen es zu nutzen, um ein positives Bild von uns zu vermitteln. Allzu leicht wird dabei vergessen, dass die Dächer des Dorfes von pfeifenden Spatzen besetzt sind und dass die Welt uns ganz sieht – eben nicht nur das vorne-HUI sondern auch das hinten-PFUI! Ich bin nachgerade geschockt über das was ich in letzter Zeit so von anderen an pfui gelesen, gehört und gesehen habe. Sei das jetzt substanzlose üble Nachrede von Kollegen über Kollegen, öffentliche Diffamierung unter falschem Namen als Wettbewerbsmittel, das Begehen krimineller Handlungen bei der Zusammenarbeit mit anderen oder Selbstbedienung an der Arbeit und dem geistigen Eigentum anderer. Und es ist mir ein echtes Rätsel, wie man so kurzsichtig agieren kann.
“Märkte sind Gespräche” sagt uns das Cluetrain Manifest. Denkt man mal genauer drüber nach: Wer möchte schon so einen Eindruck hinterlassen? Und wer glaubt, dass er mit solchen Mitteln in der Gunst seiner (potenziellen) Kunden steigt?
Nachdem mir auch in eigener Angelegenheit in den letzten Wochen diverse Spatzen erschienen sind, bin ich wiederholt versucht gewesen, hier Stellung zu nehmen, habe allerdings immer noch mit mir um die Verpackung gerungen. Mir scheint ein Zitat von Bernd Röthlingshöfer , Autor von “Werbung mit kleinem Budget”, treffend:
“Die Nachahmer-Falle: Die anderen werben so, also werbe ich auch so. Nichts ist schlimmer, als einen erfolgreicheren Konkurrenten nachzuahmen und ihn dann doch nie zu erreichen. Denn der Nachgeahmte ist immer einen Schritt voraus. Und Sie hinken ewig hinterher.”(E-Book “Wer macht eigentlich Werbung für kleines Budget”, S. 12, erhältlich auf seiner Seite)
Detaillierter möchte ich hier nicht werden, zumal es nicht um eine einzelne Person geht und öffentliche Schlammschlacht meine Sache nicht ist. Eher bilaterale Auseinandersetzung, die erfreulicherweise bisher immer gut funktioniert hat. Oder sollte ich jetzt eine Rubrik “ohne Gänsefüßchen der Woche” einführen? So ganz alttestamentarisch? Bitte nicht! Besonders schlimm finde ich fehlende moralische Solidität im Coaching- und Beratungs-Bereich. Schließlich haben wir den Anspruch, Vertrauens- und integrer Gesprächspartner unserer Kunden zu sein und befassen uns auch mit Werten. Sollten wir zumindest. An diese appelliere ich jetzt auch. Fairer Wettbewerb mit kompetenten Mitbewerbern ist eine ebenso sportliche Sache im Sinne des Kunden wie vertrauensvolle, verläßliche Kooperation mit den richtigen Partnern. Ich-auch-schnell-Geld-verdienen-will ohne Substanz ist nicht im Sinne unserer Kunden und Mimikry die Krönung: unfaires auf-fremder-Farbfläche-Verstecken und eigene Profilierungsmöglichkeiten verschenken.
btw: Hatte ich schon erwähnt, dass ich häufiger Kollegen und Kolleginnen berate, die sich mit ihrer Positionierung beschäftigen und ein eigenständiges Profil zulegen möchten, um sich deutlich von der Fläche abzuheben?
Ansonsten fühle ich mich natürlich geehrt, zitiert zu werden (bitte mit Gänsefüßchen und Quellenangabe, für kommerzielle Zwecke bitte nur mit meiner Zustimmung)
;-)
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Kommentare vorübergehend freischaltungspflichtig
Nachdem heute mittag wieder Trackback-Spam direkt durchgekommen ist, müssen Kommentare vorerst wieder manuell freigeschaltet werden. Bitte wundern Sie sich nicht, wenn Ihr Kommentar deswegen nicht gleich erscheint.
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ebay-Auktion: Ein Blog für Unternehmer
Robert Basic, bekannt als MEX-Blogger, versteigert seine Dienste in bezug auf den Aufbau und die Führung eines Unternehmensblogs in einer ebay-Auktion.
Im Moment sind 99 Euro geboten und das ist für Robert, den ich als meinen Blog-Mentor und auch noch aus vielen anderen Gründen sehr schätze, wahrlich ein Schnäppchenpreis! Wenn Sie also lernen wollen, wie Sie für Ihr Unternehmen Blogs nutzen können, steigern Sie mit…
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Burnout, Balance und die Kasse klingelt
Im Moment überschlagen sich alle, um möglichst schnell auf den fahrenden Zug aufzuspringen. Insofern kann ich nur erneut davor warnen, Angebote, die irgendwie mit Burnout assoziiert werden, ungeprüft in Anspruch zu nehmen. Da es sich beim Burnout-Syndrom eben nicht um einen vergleichbar modischen Begriff wie Work-Life-Balance, Business Process Reengineering oder Customer Relationship Management handelt, sondern um eine ernstzunehmende Erkrankung, sollten Sie sich versichern, dass der Anbieter über seriöse Kompetenzen und Erfahrung in diesem Feld verfügt. Oder würden Sie einem Versicherungsberater, Telefontrainer, Unternehmensberater, IT-Dienstleister, .... Kompetenz für Ihre Diabetes-, Krebs- oder Herzinfarkt-Vorsorge zutrauen?
Ein Beispiel, das gerade zur Hand ist: der Artikel “Bewältigung des Burnout Syndrom durch „First-Class-Selbstmanagement“. Er endet mit einem m.E. in diesem Zusammenhang denkbar seltsamen Leistungsangebot:
“Treffen Sie ihre Entscheidung! Stehen Sie aktuell an einem Scheideweg oder möchten schon lange eine bestimmte Entscheidung treffen? Besonders wenn sie an der Globalisierung teilhaben möchten und Ihr Unternehmen in den asiatischen Raum expandieren möchte, ist ein “Alpha-Karma” Training ein muss. Profitieren Sie von einer Unternehmensberatung, Einzelcoaching und Mitarbeitertraining. Für manche Themen ist es gut, von einem unabhängigen Dritten Feedback zu erhalten, Geschäftsbeziehungen knüpfen zu lassen. Von einer höheren Warte aus die Dinge zu beurteilen, besser zu organisieren, aktiver in eigener Sache zu werden, einfach mal seine Wirkung auf andere Menschen zu erfahren und an und mit sich zu arbeiten das ist „First-Class-Selbstmanagement“!!!”
Einige Hinweise dafür, wie Sie mit Burnout-Prävention o.Ä. gelabelte Angebote prüfen können.
Seriöse therapeutische Angebote finden Sie u.a. hier
edit:
Und damit das noch mal aus einer anderen Perspektive drastisch deutlich wird:
Eine Person, die anders als Mediziner, Psychotherapeuten, Heilpraktiker nicht zur heilkundlichen Tätigkeit zugelassen ist und Heilungs- und/oder Bewältigungsversprechen abgibt, überschreitet ihre Kompetenz, hat keine Ahnung und steht mit 1,5 Füßen im Knast.
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Burnout,
Balance,
Work-Life-Balance
Vorschlag Termindurchsage
Als Dauermitleser hier schenkt man dem Terminkalender irgendwann nicht mehr so viel Aufmerksamkeit, habe ich gehört, und bin gebeten worden, Workshoptermine hier noch mal explizit durchzugeben. Danke für den Hinweis, das mache ich gern:
Der nächste offene Workshop Burnout-Prävention steht vor der Tür. Er findet am Samstag, dem 19.3. in Rüsselsheim statt.
(Zielgruppe: Führungskräfte und Mitarbeiter, für die der eigene Umgang mit Belastungen Thema ist, sowie Burnout-Gefährdete)
Der nächste offene Workshop Burnout in der Organisation findet am Freitag, dem 6.5. in Frankfurt statt.
(Zielgruppe Führungskräfte und Personalentwickler, die sich mit Burnout bei Mitarbeitenden beschäftigen wollen)
Vielleicht sehen wir uns ja dort oder dort?
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