Unangenehme Genossen
23.02.2006, 16:52
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Jetzt hats mich ereilt. Telekommunikations-Drückerkolonne an der Haustür. Volle Breitseite. Nie zuvor bin ich so dreist von der Arbeit abgehalten und unangenehm belabert bzw. belagert worden. Wer auch immer diese Leute geschickt hat, die sich als Tarifoptimierer-Mitarbeiter der Firma Telekom und Arcor (!) vorgestellt und nicht ausgewiesen haben, die meine Frage, was sie wollen, nur ausweichend beantwortet haben, um wiederholt nach meiner Telefonrechnung und meinen Verbindungsdaten zu fragen, diskreditiert sich mit diesen Vertriebspraktiken in meinen Augen erheblich.

Erstmals in meinem Leben habe ich den letzten Ausweg gewählt: Grob werden und Tür zuschlagen!

Ich vermute mal, dass das sowas oder sowas oder sowas war.



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Dr. Holger Zinn bloggt
22.02.2006, 11:19
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Mein ehemaliger Komilitone und geschätzter Gesprächspartner Dr. Holger Zinn – seines Zeichens Volkswirt und Historiker, Wissenschaftler, Unternehmensberater, Dozent – bloggt nun über Wirtschaftsgeschichte.

Zu Studienzeiten fand ich es irgendwie eigenartig, dass da jemand Wirtschaft und Geschichte kombiniert und sich freiwillig mit Freuden dem Aktenstaub hingibt, heute bewundere ich seine ziemlich einmalige Ausrichtung an diesen beiden Bereichen und die Leidenschaft, mit der er diese Dinge verfolgt. Hier gehts zum noch recht jungen History Marketing Blog.

Viel Spaß beim Bloggen, lieber Holger!



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Conception Time
23.01.2006, 13:00
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Kurzfristplanung. In den nächsten vierzehn Tagen habe ich neben Vorträgen und Coaching einen maximal erhöhten konzeptionellen Arbeitsanteil zu erwarten.

Neben der eher Kleinigkeit* von Klausur für die Studierende an der Fachhochschule Wiesbaden, der Ausarbeitung individueller Coaching-Fahrpläne und konzeptionellem Brainwork in einem größeren Unternehmenskunden-Projekt stehen eigentlich auch noch so Dinge wie Anpassung des Burnout Blog etc. auf dem Menü (Deren Umsetzung in diesem Zeitraum aufgrund von Überlast-Vermeidungs-Überlegungen damit schon mal fraglich ist.). ;-)

*Liebe Studies, bitte nicht falsch verstehen. Kleinigkeit eher für mich als für Sie. :-))))



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Das mag ich mir merken
11.01.2006, 23:32
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“Bildung ist der Erwerb eines Systems moralisch erwünschter Einstellungen durch die Vermittlung und Aneignung von Wissen derart, dass Menschen im Bezugssystem ihrer geschichtlich-gesellschaftlichen Welt wählend, wertend und stellungnehmend ihren Standort definieren, Persönlichkeitsprofil bekommen und Lebens- und Handlungsorientierung gewinnen. Man kann stattdessen auch sagen, Bildung bewirke Identität…” (Henning Kössler 1989, S. 56)

Quelle: Wikipedia



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Vorlesungszeit hat begonnen
17.10.2005, 13:17
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Montag vormittags ab sofort mal gar nichts mit Burnout-Prävention. Das Semester an der FH Wiesbaden hat wieder begonnen und gleich heute hatte ich Rhetorik+Kommunikations-Vorlesung für Insurance- und Finance-BWLer. Eine schöne Abwechslung zu meiner Tätigkeit, die ich höchst sinnvoll finde. Wenn “hard fact-Fächer”-Studenten bereits im Studium dafür sensibilisiert werden können, dass Erfolg nicht nur von Fachlichkeiten, sondern entscheidend auch von Kompetenz im Kommunikativen und Zwischenmenschlichen abhängt, ist das klasse und spart ganz bestimmt so manche Hackereien nach dem Berufsstart. In meinem eigenen betriebswirtschaftlichen Studium spielte diese Thematik leider noch eine vorsichtig ausgedrückt rudimentäre Rolle.

Zu Watzlawicks Beziehungsaspekt in der Kommunikation hab ich noch auf dem Rückweg Tränen gelacht. Teilnehmer, die ich für Beispiele belustigt, bedrängt, “blöd angemacht”, ... habe, haben z.T. dermaßen pfiffig reagiert, dass der Saal gebrüllt hat.

Freue mich auf nächsten Montag! ;-)



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Kalender 2006 erworben
14.10.2005, 11:24
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Selbstorganisation:

Ich bin spießig und von gestern – Fan und freudige Benutzerin des guten, altmodischen Papierkalenders. Der läßt mich nie im Stich und vermutlich schlägt die Zeit für Termine eintragen nach wie vor die bei allen elektronischen Spielzeugen. Heute habe ich es wieder getan. Mir schöne, saubere, noch jungfräuliche Kalenderblatteinlagen zugelegt. ;-)

Das war auch höchste Zeit. Die Termine 2006 liegen hier auf einem unschönen Freßzettel rum….



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Grippe-geimpft
14.10.2005, 10:59
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Die Angst vor einer Vogelgrippen-Pandemie sollte neuesten Meldungen zufolge nicht übertrieben werden.

Grippeimpfung hilft nicht als Präventionsmaßnahme für Vogelgrippe. Eine Info zur Grippeimpfung. Da aber der worst case der wäre, dass sich Influenza- und Vogelgrippe-Viren in infizierten Personen mischen, habe ich heute mal die Gelegenheit wahrgenommen und mich impfen lassen – sozusagen als mein präventiver Beitrag. ;-)

Die Impfung war kostenlos und mit null Wartezeit beim Arzt verbunden.



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Kooperationswissen
10.10.2005, 14:21
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Weil da häufig so viel schiefgeht bei Kooperationen, finde ich kooperationswissen.de erwähnens- und besuchenswert.

via Wachstumsblog



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Toskana
14.07.2005, 06:33
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Hä? ... dacht ich, als ich das grapf.log fand, und bin sogleich in ein Bilderschwelgen eingetaucht. Augenschmeichler…

Grapf macht geniale Fotos – zum Beispiel das hier – und ich frage mich wirklich, warum ich noch nie in der südniedersächsischen Toskana war. Banausen-Ich :-(



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mal wieder Märchen
1.07.2005, 13:49
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Gestern abend habe ich vorleser.net (kostenlose Hörbücher) entdeckt und bin total begeistert in der Ecke mit den schön vorgelesenen Märchen hängengeblieben.

Es lohnt sich wirklich, wieder einmal in Märchen zu schwelgen und noch mal ganz frisch darüber nachzudenken, was einen “Des Kaisers neue Kleider” & Co. lehren wollen. Meine Favoriten sind im Moment Grimms “Von dem Mäuschen, Vögelchen und der Bratwurst” und Andersens “Der Marionettenspieler”.



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Lät it räää….
29.06.2005, 19:53
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Endlich regnets! Endlich kühler!

Unwetter live



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50 offene Stellen im IT-Bereich
22.06.2005, 12:57
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Headhunter Mike sucht 50 Spezialisten aus dem IT-Bereich für verlockend klingende Jobs. Wer auf der Suche ist und Interesse hat, schaue hier und bewerbe sich.

Experiment Jobvermittlung per Blogosphere: Ich bin gespannt, was das bewegt!

via MEX



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Entspannungs-Blogger
20.06.2005, 19:53
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... Rüdiger Grab hat seine Arbeit aufgenommen. Wer sein Weblog besuchen möchte: Wege zur Ruhe



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politische Selbsthilfe
6.06.2005, 10:34
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In Rüsselsheim steht die Wahl an. Pasquale Aita – parteilos – möchte Oberbürgermeister werden und hat seine Kampagne gestartet. Bemerkenswert finde ich die Angaben zu seiner Motivation. Was er will und was nicht:

“Ich bin selbst für mich verantwortlich. Ich bin selbst für meine Religiosität, für meine Würde am Arbeitsplatz, für die Erziehung meines Kindes, für meine Gesundheit und eines Tages für die meiner Eltern verantwortlich. Ich trage Verantwortung für meine Bildung und Ausbildung, für meine Karriere und meinen Betrieb. Ich möchte mich an allen Möglichkeiten, die dieses System zu bieten hat, beteiligen. Zum Beispiel möchte ich in meinem Betrieb dadurch mitbestimmen, dass ich Anteilseigner werde. Ich möchte nicht als Mensch mit all meinen Fähigkeiten auf das Produzieren und das Konsumieren reduziert werden. Ich kann nämlich mehr. Ich will nicht, dass meine Lebensgeschichte in Ämtern durch die Gänge gebrüllt wird und dass der Waschlappen im Altersheim kurz über mich geschwenkt wird. Ich will selber Vorgaben machen. Ich will bestimmen. Wer anderes als ich selber kann ermessen, was für mich am besten ist. Ich möchte den Menschen zuhören, mit den Menschen sprechen, ich möchte Konflikte erkennen, ich möchte Lösungen schaffen und verwirklichen. Ich möchte nicht als Arbeitsloser oder als Sozialhilfeempfänger oder sogar als Armer und Obdachloser aus dem System ausgeschlossen sein. “

Quelle: Pasqualeaita.de. Der Kanditat hat ein Onlinetagebuch angekündigt – es sieht allerdings nicht nach Weblog aus.



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Wie man sich begegnen kann
23.05.2005, 09:06
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Frankfurt, Samstag 16 Uhr.
Ein ganz normaler Bürgersteig, auf dem ich so-für-mich-hin zum Auto laufe.

Mit hoher Geschwindigkeit, um nicht zu sagen im gestreckten Galopp, kommt ein Irish Setter geradewegs auf mich zu. Ich gestatte mir, weil ich nicht anders kann, ein “WaaaaaaaaaaaaaAAAAAAA…” und freue mich nachträglich, dass “der Kelch” an mir vorüberrannte.

In einigem Abstand ein brüllender Fahrradfahrer:

“Was ISTTT DENNNNN? MEEEEEINN GOTTTTT!!! SIND SIIIIIIIIEEEE VERRÜCKT, SIE ARME SAU!”

?

????

???????

sprachlos



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Kooperation
15.04.2005, 14:09
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Kooperationsanfrage, Kooperationsanfrage, ....

Partner ist ein häufig verwendetes Wort in diesem Kontext. Klingt erstmal gut und hat was von Ebenbürtigkeit. Win-Win wird häufig benutzt. Sollten also beide Koopera-Tanten was davon haben. Aber was?

Die Vielfalt der Vorstellungen in Verbindung mit dem Begriff Kooperation ist groß. Deswegen frage ich immer erst mal so dumm, was gemeint ist und das ist sehr verschieden (und unterschiedlich attraktiv). In den letzten drei Monaten gab es folgende Varianten:

Informelles Netzwerken (Wir empfehlen uns)

fallweise oder dauerhafte Zusammenarbeit (Ich hab da einen Klienten, der hat ein Anliegen, das zu Dir paßt)

Bezahlnetzwerk (umsonst / für Euro x darfst Du Dich auf unserer Plattform präsentieren, umsonst / für Eintritt Y bist Du zur Visitenkartenparty geladen…)

Suche nach Absatzhelfern (Wir suchen Vertriebspartner für unser Gerät zur Analysierung von bla bei gestreßten Leuten) oder Strukturvertrieb (Wir sind Dein “Partner”, bei dem Du Z Einheiten auf vertraglicher Basis kaufen mußt, um sie an Deine Kunden zu verticken. Du mußt nur vorher eine Zugangsgebühr bezahlen und ein Einstiegsseminar belegen. Das kostet Euro Z)

Kunden-Lieferanten-Beziehung (Wieder Du kaufst bei uns)

Know how-Transfer (Wir sind hier so ein Netzwerk und jeder dokumentiert, was er weiß und gibt es den anderen umsonst / für Euro X)

Interdisziplinäre Zusammenarbeit (wir können was, was Du nicht kannst und umgekehrt, sollen wir uns ergänzen?)

Positionierungs-/Marketing-/Coaching- oder sonstiger Beratungsbedarf (Ich hab keine Kunden, Du aber schon, also vielleicht kann ich mich da irgendwie anschließen…)

Ich hab da eine tolle Idee, die ich realisieren möchte und zwar gern mit Dir zusammen, weil das aus folgenden Gründen gut passen könnte…

und, und, und…

Ich kooperiere gern und bin dafür sehr offen, wenn sich Synergien ergeben und gemeinsame Ziele. Was aber manchmal etwas mühsam ist, ist erst rausbröckeln zu müssen, worum es denn eigentlich geht. Spätestens beim ersten Telefonat ist eine gewisse Klarheit hilfreich (“Sie hatten mir eine Mail geschrieben bezüglich Kooperationsanfrage”... “Ja also ehrlich gesagt erinnere ich mich gerade gar nicht an Ihren Namen”... “Worum geht es denn” ... “Wir haben da so ein tolles neues Konzept – es geht um ein Netzwerk”........ Nach fünf Minuten weiß ich immer noch nicht, ob mich das jetzt interessieren soll oder nicht. Ich entscheide mich für “nicht”. Mühsam!).



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small world-Risiken oder: reminds me of you…
16.03.2005, 00:03
abgelegt unter: Allgemein, Achtung Durchsage!, Burn-out-Hype



Nie war die Welt so klein wie heute, nie hat man so viel Wert auf Vernetzung – Networking gelegt, nie gab es mehr Transparenz als im Internetzeitalter. Wir nennen es globales Dorf und versuchen es zu nutzen, um ein positives Bild von uns zu vermitteln. Allzu leicht wird dabei vergessen, dass die Dächer des Dorfes von pfeifenden Spatzen besetzt sind und dass die Welt uns ganz sieht – eben nicht nur das vorne-HUI sondern auch das hinten-PFUI! Ich bin nachgerade geschockt über das was ich in letzter Zeit so von anderen an pfui gelesen, gehört und gesehen habe. Sei das jetzt substanzlose üble Nachrede von Kollegen über Kollegen, öffentliche Diffamierung unter falschem Namen als Wettbewerbsmittel, das Begehen krimineller Handlungen bei der Zusammenarbeit mit anderen oder Selbstbedienung an der Arbeit und dem geistigen Eigentum anderer. Und es ist mir ein echtes Rätsel, wie man so kurzsichtig agieren kann.

“Märkte sind Gespräche” sagt uns das Cluetrain Manifest. Denkt man mal genauer drüber nach: Wer möchte schon so einen Eindruck hinterlassen? Und wer glaubt, dass er mit solchen Mitteln in der Gunst seiner (potenziellen) Kunden steigt?

Nachdem mir auch in eigener Angelegenheit in den letzten Wochen diverse Spatzen erschienen sind, bin ich wiederholt versucht gewesen, hier Stellung zu nehmen, habe allerdings immer noch mit mir um die Verpackung gerungen. Mir scheint ein Zitat von Bernd Röthlingshöfer , Autor von “Werbung mit kleinem Budget”, treffend:

“Die Nachahmer-Falle: Die anderen werben so, also werbe ich auch so. Nichts ist schlimmer, als einen erfolgreicheren Konkurrenten nachzuahmen und ihn dann doch nie zu erreichen. Denn der Nachgeahmte ist immer einen Schritt voraus. Und Sie hinken ewig hinterher.”(E-Book “Wer macht eigentlich Werbung für kleines Budget”, S. 12, erhältlich auf seiner Seite)

Detaillierter möchte ich hier nicht werden, zumal es nicht um eine einzelne Person geht und öffentliche Schlammschlacht meine Sache nicht ist. Eher bilaterale Auseinandersetzung, die erfreulicherweise bisher immer gut funktioniert hat. Oder sollte ich jetzt eine Rubrik “ohne Gänsefüßchen der Woche” einführen? So ganz alttestamentarisch? Bitte nicht! Besonders schlimm finde ich fehlende moralische Solidität im Coaching- und Beratungs-Bereich. Schließlich haben wir den Anspruch, Vertrauens- und integrer Gesprächspartner unserer Kunden zu sein und befassen uns auch mit Werten. Sollten wir zumindest. An diese appelliere ich jetzt auch. Fairer Wettbewerb mit kompetenten Mitbewerbern ist eine ebenso sportliche Sache im Sinne des Kunden wie vertrauensvolle, verläßliche Kooperation mit den richtigen Partnern. Ich-auch-schnell-Geld-verdienen-will ohne Substanz ist nicht im Sinne unserer Kunden und Mimikry die Krönung: unfaires auf-fremder-Farbfläche-Verstecken und eigene Profilierungsmöglichkeiten verschenken.

btw: Hatte ich schon erwähnt, dass ich häufiger Kollegen und Kolleginnen berate, die sich mit ihrer Positionierung beschäftigen und ein eigenständiges Profil zulegen möchten, um sich deutlich von der Fläche abzuheben?

Ansonsten fühle ich mich natürlich geehrt, zitiert zu werden (bitte mit Gänsefüßchen und Quellenangabe, für kommerzielle Zwecke bitte nur mit meiner Zustimmung)
;-)



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Rhein-Main im Ausnahmezustand
24.02.2005, 00:40
abgelegt unter: Allgemein



Der Bush-Besuch in Mainz ist auch in der deutschen Bloggeria reichlich kommentiert worden. Eine Mainzer Bloggerin, die direkt gegenüber der “Besuchszone” wohnt, hat live und auch über die extremen Einschränkungen, denen Sie aus Sicherheitsgründen heute unterlag, berichtet.

Empfehlungsgemäß habe ich das Rhein-Main-Gebiet den ganzen Tag über weiträumig gemieden und bin erst nach der Abreise Herrn Bushs wieder dorthin aufgebrochen. Ganz besonders herzlichen Dank an unseren Ordnungskräfte für nur 1,5 Stunden Totalsperrungsstau und dafür, dass sie die Autobahn A3 denn doch um 21.09 Uhr heute abend wieder freigaben!



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Vater und Karriere
18.02.2005, 12:41
abgelegt unter: Allgemein, Arbeitsbelastungen



Managementwissen online führt eine Online-Umfrage zum Thema “Väter zwischen Karriere und Familie” durch.

“Sie richtet sich an alle Vaeter, ob angestellt oder selbstständig, die zumindest einmal angefangen haben, sich Gedanken zu dem Thema zu machen. Wir möchten wissen: Wie häufig sind Konflikte zwischen Familie und Beruf? Wie gross ist die Bereitschaft, Karriereschritte zugunsten des familiären Engagements zurückzustellen? Wie häufig ist der Wunsch nach beruflicher Veränderung? Wie stark hängen Wertekonflikte von der Erreichung bestimmter Karrierestufen ab? Wie häufig gehen Unternehmen auf das Werte-Dilemma mit welchen Massnahmen ein?”

zur Umfrage



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Die Welt über die Kommunikationspleite der Deutschen Bank
18.02.2005, 10:15
abgelegt unter: Allgemein



Online-Dreiseiter der WELT “Die Kunst der Selbstdarstellung” über das kommunikative Fiasko Ackermanns

via mex



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