Ich kann so nicht arbeiten
22.05.2006, 16:28
abgelegt unter: Burn-out



——Aktueller Hinweis: Bis voraussichtlich Juli 2008 kann ich leider keine weiteren Klienten annehmen.——

Still, still ists hier geworden…

Das Burnout-Blog war überaus erfolgreich als Medium, um die Ideen, die ich vertrete, zu verbreiten und ihnen im Bewußtsein von mehr Menschen eine Plattform zu geben, um in Dialog zu kommen und Beziehungen zu Kunden, Kollegen und anderen Menschen aufzubauen. So wirksam, dass diese Effekte mein Schreiben hier überdauern. Kaum ein Stammleser hat nicht in den letzten zwei Monaten mal per Mail nachgefragt, ob es mir gutgeht und ob alles in Ordnung ist. Weil ich nicht mehr schreibe. Wenn die Umwelt bemerkt, dass du fehlst, ist das ein Gradmesser der Qualität deiner Beziehungen, speziell zu Menschen, die du nie von Angesicht zu Angesicht kennengelernt hast. Für diese Aufmerksamkeit meiner Person gegenüber möchte ich mich herzlich bedanken.

Fragen und Anfragen zum Thema sind indes nicht abgerissen.

Warum also schreibe ich nicht mehr? Weil ich meine Message und mein Tun auch nach all der Zeit über dieses Medium nicht vermitteln konnten und ich es deswegen aufgebe. Insofern ist das Burnout Blog auch gescheitert. Wieso gescheitert?

Rekapituliere: Ich bin Beraterin und Coach für den Umgang mit beruflichen Belastungen und PRÄVENTION. Das ist mein Job, das ist was ich tue und das ist es, was meine Zeit und Aufmerksamkeit erfordert.

Aufgrund der Popularität dieser Seite erhalte ich außerdem seit Jahren Anfragen, Anfragen, Anfragen, die zuletzt einen nennenswerten Teil meiner täglichen Arbeitszeit kosteten, die aber nicht wirklich etwas mit meiner Tätigkeit s.o. zu tun haben. Meine Bereitschaft, diese Fragen immer und immer wieder zu beantworten, ist im Zeitverlauf drastisch gesunken, zumal hier vieles längst steht. Bitte nehmen Sie das nicht persönlich. Bitte verstehen Sie, dass ich Ihre Wünsche aufgrund menschlicher Kapazitätsgrenzen nicht erfüllen kann und dass ich meine Energien auf meine Kerntätigkeit konzentriere. Ich kann so nicht arbeiten!

Diese Dinge lassen sich grob wie folgt gruppieren. Verweise zu entsprechenden weiterführenden Stellen auf dem Burnout-Blog habe ich jeweils ergänzt:

Klinikberatungswünsche: Ich glaub, ich hab Burnout, wohin soll ich gehen? Welche Klinik ist die richtige für mich? Welcher Therapeut ist am besten?

Meine Dienstleistung heißt Coaching: Prävention für Menschen, die noch nicht erkrankt sind. Nicht Email-Beratung. Bitte wenden Sie sich an mich, wenn Sie begleitende Unterstützung in bezug auf aktuelle berufliche Belastungen suchen. Ich bitte um Verständnis dafür, dass ich meine Klienten, für die sich ein Klinikaufenthalt oder eine ambulante Psychotherapie abzeichnet, bei ihrer Auswahl unterstütze. Nicht jeden und nicht per Email. Nicht zwischendurch und nicht umsonst. Denn ich bin keine öffentlich oder über einen Träger finanzierte Beratungsstelle. Bitte kontaktieren Sie nicht mich, sondern wenden Sie sich direkt an die Vertreter der Heilberufe, die Sie interessieren und stellen Sie dort die Fragen, die zu Ihrer Entscheidungsfindung nötig sind. Wie Sie z.B. vorgehen können um ein passendes Therapieangebot zu finden, habe ich hier vor einiger Zeit mal aufgeschrieben.

Aktuelle Probleme mit dem Therapeuten, Therapie nicht wirksam, wirksame Tipps gesucht:

Ich bedanke mich für Ihr Vertrauen in meiner Person und in meine Fähigkeiten. Mal ehrlich unter uns: Wie präzise auch immer Sie mir Ihre Leidensgeschichte, Ihr aktuelles Problem und das was nicht hilft schildern: Glauben Sie wirklich, dass ich Ihnen per Email mit ein paar Tipps nachhaltig helfen kann? Sie überschätzen mich! In diesem Artikel habe ich ein paar persönliche Gedanken zu Ihrem Anliegen zusammengeschrieben.

Ich habe durch Selbstdiagnose den Verdacht auf Burnout. Ich scheue den Gang zum Therapeuten und suche nach alternativen Möglichkeiten:

Coaching ist keine Alternative zur Psychotherapie. Mit diesem Wunsch nach Alternativen machen Sie es Beratern zweifelhafter Qualifikation leicht, statt das Beste für sich zu suchen! Meine Haltung und Empfehlungen dazu können Sie in diesem Artikel zum Thema Beratungsqualität lesen.

Ich bin Student, Krankenschwestern-Schülerin, Gymnasiast und schreibe eine Abschlußarbeit, Diplomarbeit, ein Referat, eine Magisterarbeit, eine Hausarbeit, eine Prüfung über Burnout… Bitte schicken Sie mir Material, Bücher, eine Bücherliste, sagen Sie mir was das beste Buch ist, bitte helfen Sie mir beim Thema, bitte schicken Sie mir Texte, die ich verwenden kann, bitte helfen Sie mir bei der Recherche. Gibt es Studien zu Berufsgruppe x, Arbeitsbelastung y, Situation z und Burnout? Ich hab da ein Problem mit einem Absatz. Ich krieg die Gliederung nicht hin. Was muss alles in das Thema rein. ....

Informationen für solche Fälle habe ich hier zusammengefasst. Zu meiner Belastung durch solche Anfragen und zu meiner Motivationslage habe ich außerdem hier etwas geschrieben.

Medienanfragen

Es freut mich, dass Sie nach allem, was ich hier an gemachten Erfahrungen und persönlichen Befindlichkeiten im Zusammenhang mit Medienvertretern (siehe Kategorie Medien) dokumentiert habe, noch immer Interesse an meiner Person haben. Bitte ziehen Sie in Erwägung, jemanden zu fragen, der mehr Lust als ich hat, sich in den Medien zu präsentieren.



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Leistung
6.03.2006, 11:30
abgelegt unter: Burn-out



“Indem wir fortwährend uns üben, es mit allerlei Mitmenschen auszuhalten, üben wir uns unbewußt darin, uns selber auszuhalten: was eigentlich die unbegreiflichste Leistung des Menschen ist.”
Friedrich Nietzsche



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Pride
22.02.2006, 15:10
abgelegt unter: Burn-out, Coaching



“Blüh wie das Veilchen im Moose , bescheiden , sittsam und rein . Und nicht wie die stolze Rose , die immer bewundert will sein .”

Ich finde, das ist einer der doofsten Poesiealbum-Sprüche überhaupt, denn:

Stolz – gestörtes Verhältnis zu – heißes Thema!

Immer wieder begegnen mir solche Bewertungen: Stolz = Überheblichkeit = Angeben = Arroganz = negative Emotion

“Worauf sollte ich denn stolz sein? ”
“Das mag ich gar nicht hören!”
“Kann mich nicht stolz fühlen!”
“Stolz? Auf gar nichts!”

Wirklich? Ich meine nicht Stolz im Sinne von sich vergleichen, sich besser fühlen als andere oder angeben, sondern im Sinne von sich innen drin stolz und zufrieden fühlen können, Selbst-Anerkennung, eine Emotion, die freudig auftritt, wenn man sein Bestes gegeben hat (und das reicht dann auch!). Dieses Gefühl ist schön und selbst-wert-stützend. Darf man das nicht haben?

Lust, über Stolz nachzudenken?

Hier ein Aufsatz (leider nicht mehr online, Link entfernt) über die überwiegend negativen Assoziazionen aus dem biblischen Bereich, die sicher einiges zur Belastung des Begriffs beitragen.

Um wieder die Kurve dahin zu kriegen, wie sich das ganz früher mal angefühlt hat und heute anfühlen kann, möchte ich das Lied “Pride” von den Goo Goo Dolls zusammen mit Elmo von der Sesamstraße (sic!) dazupacken. Rock it, Baby! :-)



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Nein. Im Büro.
30.01.2006, 19:00
abgelegt unter: Burn-out, Schmunzeln, Arbeitsbelastungen



Liebenswerter Cartoon von Dithard von Rabenau (heute per Mail erhalten):

von Dithard von Rabenau

Leider ist eine Originalquelle nicht dabeigewesen. Recherche im Internet hat ergeben, dass Rabenau wohl keine eigene Homepage hat und neben Cartoon-Bänden auch in Zeitungen wie der WAZ, der Hannoverschen Allgemeinen und der Neuen Luzerner veröffentlicht.



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Ottmar Hitzfeld-Interview
20.01.2006, 11:57
abgelegt unter: Burn-out, Burnout-Promis



Ottmar Hitzfeld im Interview über seine Erfahrungen und “Tipps” im Zusammenhang mit der Burnout-Krise im letzten Jahr.

Der Artikel, der aus der Berner Zeitung stammt, ist hier zu lesen.



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Hubert Neupers Erfahrungen
16.01.2006, 08:37
abgelegt unter: Burn-out, Erfahrungsberichte



Im Rahmen eines Artikels über den Ex-Skispringer Hubert Neuper (War auf kurier.at. Leider nicht mehr online) ist folgendes zu lesen:

“2003 forderten Körper und Geist ihren Tribut für jahrelangen “Raubbau”. Neuper zog sich wegen eines Burn-out-Syndroms für ein halbes Jahr völlig zurück. “In den USA habe ich mein Leben wieder in Ordnung gebracht”, sagt der 45-Jährige und sieht die Negativa rückblickend sogar positiv. “Das sind jene Dinge, die einem in der persönlichen Entwicklung weiterhelfen.” Neuper hat seine Erlebnisse in einem Buch (“Flatline”) aufgearbeitet und in Vorträgen darüber berichtet.”



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Krankenstands-Meldungen
16.01.2006, 08:24
abgelegt unter: Burn-out



Rückläufige Zahlen weiterhin.

Eine Meldung über die Entwicklung in Tirol. Hier wie anderswo sind die Krankenstände auf Rekordtief.

Der BKK Gesundheitsreport 2005 “Krankheitsentwicklungen – Blickpunkt: Psychische Gesundheit”



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Meldung über Hanka Kupfernagel
10.01.2006, 10:21
abgelegt unter: Burn-out, Medien, Burnout-Promis



In einer Meldung über Radsportlerin Hanka Kupfernagel wird am Rande erwähnt, dass sie im letzten Jahr mit Burn-out zu tun hatte:

“Dabei durfte das Duo nicht überdrehen. Denn im Sommer hatte das “Burn-out-Syndrom” Hanka in die Knie gezwungen. “Die Belastung mit Cross, Straße und Bahn war zuviel”, sagt sie.”

Wie so oft in den Medien wurde auch hier der Begriff in Anführungszeichen verpackt. Je nach Kontext mutet das manchmal seltsam an. Ich finde es macht den Begriff irgendwie unernst-gemeint, aber vielleicht bin ich da auch zu kritisch.

Zum Vergleich:
Er hatte einen Herzinfarkt.
versus
Er hatte einen “Herzinfarkt”.



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Termine Offene Workshops 2006
10.01.2006, 10:07
abgelegt unter: Burn-out, Termine



Die Termine für die Workshops Burnout-Prävention 2006 sind jetzt online.

Der erste Workshop in diesem Jahr findet am Freitag, 24.3., statt.



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Burnout und die Jurisprudenz
9.01.2006, 19:03
abgelegt unter: Burn-out, Erfahrungsberichte



In bezug auf Schäden aufgrund menschlichen Versagens in Zusammenhang mit Burn-out-Syndrom sind noch nicht allzu viele gerichtliche Verfahren und Entscheidungen bekannt geworden (Es gibt sie aber, weswegen ich nach wie vor anstrebe, mal an einen Juristen zu geraten, der kooperationsinteressiert ist und sich mit der Thematik beschäftigen möge. Siehe hier und RUF! MICH! AN! :-)).

Diesen Fall eines Haftrichters mit Burnout-Syndrom finde ich spannend. Zu ihm ist auch eine Meldung der Bundesvereinigung der Fachanwälte für Strafrecht e.V. ( BdFfS )erschienen, aus der ich kurz das Fazit zitiere:

“Das Erschreckende dieses Falles ist, dass die Staatsanwaltschaft in dem Einstellungsbescheid in dem Verfahren gegen den Richter mitgeteilt hat, dass seinen Mitarbeitern im Amtsgericht aufgefallen ist, dass er unkonzentriert und überlastet war und dass in seinem Dienstzimmer chaotische Zustände geherrscht hätten, so dass man vermuten muss, dass man in diesem Amtsgericht in Kauf genommen hat, dass eine schuldunfähige Person über die Freiheit von Menschen entscheidet.

Man mag nur hoffen, dass es sich um einen unrühmlichen Einzelfall gehandelt hat.”

Nach allem was ich weiß mag man da vergeblich hoffen. Ich möchte an der Stelle auch darauf hinweisen, dass nicht nur Juristen, sondern auch andere Berufsgruppen mit viel Verantwortung in eine solche Krise geraten können (Nachtrag 10.1.: und dass es nicht unüblich ist, dass weggeschaut wird). Über die Sachlage bei den Medizinern und Lehrern beispielsweise habe ich auf dem Blog schon einige Male geschrieben. Weiterführen könnte man über Broker, Piloten, Vorstände etc….

Deswegen wäre mein Vorschlag, nicht länger untätig zu hoffen und den Kopf in den Sand stecken zu mögen, sondern so langsam mal auf breiterer Front aktiv in Prävention und Risikomanagement einzusteigen!

Danke für den Hinweis an Jan Theofel



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Self Assessment für Studierende
16.12.2005, 14:39
abgelegt unter: Burn-out, Arbeitsbelastungen



“Etwa 50 Prozent aller Lehrer, die in den vorzeitigen Ruhestand gehen, tun dies, weil sie psychische Probleme haben. Bei rund 35 Prozent wurde das Burn-Out-Syndrom diagnostiziert, bereits 15 Prozent aller Lehramtsstudierenden sollen sich, so eine Studie aus Düsseldorf, in der Frühphase des Burn-Out-Syndroms befinden. Erschreckende Zahlen, die darauf beruhen, so Prof. Wolfgang Böttcher, dass viele Lehrer schlicht den falschen Beruf ergriffen haben. “

Der Artikel“Wer unglücklich ist, macht auch keinen guten Job” in Münsters Universitätszeitung beschreibt einen interessanten Ansatz in Form eines Self Assessments für Studierende mit Zielvorstellung Lehrer:

Über einen internetbasierten Test sollen sie frühzeitig eine Einschätzung über ihre sozialen Fertigkeiten und Grenzen gewinnen können und damit ihre potenzielle Eignung für den angestrebten Beruf selbst überprüfen können.

Danke für den Hinweis und viele Grüße an Uli!



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Leichtfüßigkeit
6.12.2005, 08:38
abgelegt unter: Burn-out



Veranstalter-Vorankündigung eines Vortrags von mir:

”...Thema Burn out… also erholen Sie sich nicht zu sehr,
damit es sich auch lohnt :-) “

Oh.



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Kennen Sie jemand der… Haben Sie eine Adresse aus…
6.12.2005, 08:31
abgelegt unter: Burn-out



Viele, viele Anfragen im Moment und einige davon fangen ungefähr so an. Wenn Sie eine Frage haben, die so ähnlich lautet, schauen Sie sich bitte zunächst mal im Servicebereich von Ichkannsonichtarbeiten.net vorbei.

Vielleicht finden Sie da schon, wonach Sie suchen.



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Neue Selbsthilfegruppe in Bielefeld
6.12.2005, 08:14
abgelegt unter: Burn-out



Per Mail erfahren: Ab Februar 2006 soll es eine neue Burnout-Selbsthilfegruppe in Bielefeld geben.

Kontaktadresse:

über die BIKIS in Bielefeld
Telefon 0521.121802
Stapenhorststr. 5
33615 Bielefeld
bikis-bielefeld@paritaet-nrw.org



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Dicke Lippe wenns kracht nochn Meter
29.11.2005, 15:50
abgelegt unter: Burn-out



“Was machen Sie eigentlich?”

”....”

“Ja ja, boah… Burnout. Wie? 130 Symptome? Och, da kann ich locker noch zehn anfügen, die ich zusätzlich hab… Wissen Sie, ich schlaf schlecht, ............ ............ ............”

“Oh, das tut mir leid. Wissen Sie, ich bin gerade privat unterwegs. Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, .... ? Wenn Sie mögen, können wir das gern (wannanders) besprechen. ”

“Prävention? Näääää! Ja wenn ich dann mal gaga bin und gar nicht mehr kann, ruf ich Sie an!”

“Bitte nicht!!!!!!! Suchen Sie sich dann bitte einen P wie Psychotherapeuten!”

Mannomann! Ich bins ja gewohnt. Solche Gespräche, mein ich. Aber manchmal wirds mir auch zuviel. Warum nur macht man sich so lange keine Gedanken und schreit dann irgendwann “Rette mich”?

Ich bekomme Dutzende von Mails jede Woche von Menschen, die mal schnell Rat/Unterstützung/Hilfe in bezug auf Ihre Krankheit benötigen und selbstverständlich davon ausgehen, dass ihnen geholfen werde. Am liebsten kostenfrei. Die sich vorher lange, lange keine Gedanken um ihr Befinden und ihre Gesundheit gemacht haben. Die nie in Erwägung gezogen haben, präventiv etwas für sich zu tun. Ich habe mich in den letzten vier Jahren bemüht, möglichst viele dieser Anfragen zu beantworten, aber in dieser Form ist mir das langsam bei der Flut nicht mehr möglich. Kinners, werdet doch mal vernünftig!

E wie Eigenverantwortung!
Du bist Deutschland!
Du bist für Deine Gesundheit verantwortlich!
Also tu was, und zwar rechtzeitig!
Wenn Du jemandes Dienste dabei in Anspruch nimmst, geh davon aus, dass seine Leistung etwas kostet!
Etwa so wie bei Deinem Friseur auch!
Und erwarte nicht, dass jemand nur darauf wartet, Dich retten zu dürfen!

Ein bischen Schimpfen und Polemik muss ab und an auch mal sein! ;-)



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Angst in BILD
29.11.2005, 14:37
abgelegt unter: Burn-out, Medien, Arbeitsbelastungen



Die BILD hat eine Serie zum Thema Angst gestartet. Sehr dramatisch natürlich.
Aber man ist ja dankbar für jeden, der das Thema aufgreift! :-)

Da ich den Link aus welchen Gründen auch immer nicht richtig eingebunden bekomme, bitte copy&paste bemühen:

http://www.bild.t-online.de/BTO/news/2005/11/29/angst_serie/angstserie_teil2.html



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Arbeitszufriedenheit und Krankenstand bei Pflegekräften
29.11.2005, 14:22
abgelegt unter: Burn-out, Arbeitsbelastungen



Einige interessante Daten zu den Entwicklungen beim Pflegepersonal in den Krankenhäusern. Diesen Trend bekomme ich ebenfalls mit. Das Bewußtsein wächst spürbar. In manchen Häusern wird jetzt in die Handlung gegangen, andere haben die Notwendigkeit präventiver Weiterbildung noch nicht so erkannt bzw. noch kein Budget vorgesehen.

Ich wünsche mir noch viel, viel mehr Interesse am Thema Belastungsmanagement für diese hoch belasteten Berufsgruppen!



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Supervision für Lehrer
23.11.2005, 13:48
abgelegt unter: Burn-out, Arbeitsbelastungen



Ein Artikel über den Einsatz von Supervision zur Burn-out-Vorbeugung bei Lehrern. Dass dieses Instrument oft noch auf Vorurteile trifft, kann ich bestätigen, finde den Ansatz im Sinne der “seelischen Hygiene” aber sehr sinnvoll. Gerade von Lehrern habe ich einige Mal gehört, dass sie ihre berufliche Rolle außerhalb des Lehrerzimmers bedauernd als stark einzelkämpferisch schildern. Insofern kann Supervision ganz bestimmt prima unterstützend wirken.



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Die Keksreste zu mir!
19.11.2005, 23:12
abgelegt unter: Burn-out, Coaching



Workshop-Ende. Keksäääääääääääääääää.... ;-)



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Planen Sie noch langfristig?
18.11.2005, 10:50
abgelegt unter: Burn-out, Arbeitsbelastungen



fragte mich jemand in einem Nebengespräch bei der Fachtagung. In Zeiten, in denen das private und das berufliche Leben weit weniger absehbar und kontinuierlich verläuft als dazumal, ist es nicht unüblich, sich und anderen diese Frage zu stellen.

Ja, das tue ich. Der Job ist, sich nicht dauerhaft umwerfen zu lassen, wenn es Abweichungen von diesen langfristigen Plänen gibt, und das geht m.E. am besten, indem man sich der persönlichen Unveränderlichen bewußt wird.

Da der Mensch in unruhigem Fahrwasser Stabilität braucht, ist die Gegenfrage: Was ist eigentlich stabil in meinem Leben? Worauf kann ich mich dauerhaft verlassen? In jedem Leben gibt es solche Unveränderliche, auf die man sich verlassen kann.

Hier ein paar Bilder von der Abendveranstaltung – Besichtigung der Zeche Zollern mit Abendessen im Lohnsaal der Zeche. Die Anlage hat mich sehr beeindruckt.

Zeche Zollern

Kauenkörbe

In diesen an Ketten unter der Decke befestigten “Kauenkörben” haben die Bergleute ihre Kleidung aufbewahrt. Dies war eine gemischte Kaue, d.h. man hat abwechselnd seine Straßenkleidung und die Arbeitskleidung dort verwahrt, was bei einem Dreischichtbetrieb zur Folge hatte, dass die Straßenkleidung von den benachbarten Körben her nach der Schicht unter Umständen genauso schmutzig war wie die Arbeitskleidung. Abgesehen von den ungesunden Arbeitsbedingungen war auch das Bergmanns-Familienleben hart. Mußten doch die Frauen für Männer und Söhne auch die schwer verschmutzte Arbeitskleidung waschen, auch über Wochenende. Und wenn keine Söhne nachkamen, um in der Zeche zu arbeiten, mußte man mit Beendung der Arbeit als Kumpel gesundheitlich ruiniert auch noch aus der Siedlung ausziehen.

Sehr passend in diesem Zusammenhang, dass eine Referentin im Rahmen ihres Vortrags den Übergang vom Muskelzeitalter zum Nervenzeitalter erwähnte. Die Arbeitsbelastungen heute sind deutlich anders als damals.



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