Kurfürstliche Führungskräfte-Veranstaltung
10.03.2006, 14:59
abgelegt unter: Coaching, Arbeitsbelastungen



Gediegen, gediegen! Die Räumlichkeiten der Schlosswirtschaft im Schloss von Kurfürst Max Emanuel in Oberschleißheim – Schauplatz eines Führungskräfte-Workshops diese Woche – haben mir sehr gut gefallen.

Blick aus dem Fenster des Maximilianssaals:

Blick aus dem Fenster

Wandbild im Maximilianssaal:



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Pride
22.02.2006, 15:10
abgelegt unter: Burn-out, Coaching



“Blüh wie das Veilchen im Moose , bescheiden , sittsam und rein . Und nicht wie die stolze Rose , die immer bewundert will sein .”

Ich finde, das ist einer der doofsten Poesiealbum-Sprüche überhaupt, denn:

Stolz – gestörtes Verhältnis zu – heißes Thema!

Immer wieder begegnen mir solche Bewertungen: Stolz = Überheblichkeit = Angeben = Arroganz = negative Emotion

“Worauf sollte ich denn stolz sein? ”
“Das mag ich gar nicht hören!”
“Kann mich nicht stolz fühlen!”
“Stolz? Auf gar nichts!”

Wirklich? Ich meine nicht Stolz im Sinne von sich vergleichen, sich besser fühlen als andere oder angeben, sondern im Sinne von sich innen drin stolz und zufrieden fühlen können, Selbst-Anerkennung, eine Emotion, die freudig auftritt, wenn man sein Bestes gegeben hat (und das reicht dann auch!). Dieses Gefühl ist schön und selbst-wert-stützend. Darf man das nicht haben?

Lust, über Stolz nachzudenken?

Hier ein Aufsatz (leider nicht mehr online, Link entfernt) über die überwiegend negativen Assoziazionen aus dem biblischen Bereich, die sicher einiges zur Belastung des Begriffs beitragen.

Um wieder die Kurve dahin zu kriegen, wie sich das ganz früher mal angefühlt hat und heute anfühlen kann, möchte ich das Lied “Pride” von den Goo Goo Dolls zusammen mit Elmo von der Sesamstraße (sic!) dazupacken. Rock it, Baby! :-)



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Die Keksreste zu mir!
19.11.2005, 23:12
abgelegt unter: Burn-out, Coaching



Workshop-Ende. Keksäääääääääääääääää.... ;-)



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Mein schöner Stundensatz
9.11.2005, 11:25
abgelegt unter: Coaching



Rotwerden beim Fordern vernünftiger Honorare oberhalb der Schmerzgrenze? Preisdruck vom Kunden?

Kalkulationsbeispiel und interessante Diskussion unter Kollegen über Coaching- und Trainer-Stundensätze auf dem trainerzeit-Blog.



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Studie zur Führungskompetenz
19.10.2005, 12:20
abgelegt unter: Coaching



“Personaler sind mit den sozialen Kompetenzen von Führungkräften nicht zufrieden, Führungskräfte stören sich dagegen an fehlenden Entwicklungsmöglichkeiten in den Unternehmen. “

Essenz der Haufe.de-Meldung “Führungskräfte ohne Führungskompetenz” zu einer Umfrage von DDI (Development Dimensions International)-Umfrage.

Nach dem, was ich am Montag im Zusammenhang mit der Vorlesung in bezug auf soziale Kompetenz als Erfolgsfaktor ausgeführt habe, ist das natürlich eine traurige Bestätigung:


“Führungskräfte scheiterten in der Regel nicht an fehlendem fachlichen Know-how, sondern meist wegen fehlender sozia­ler Kompetenz oder weil sie keine Führungspersönlichkeiten seien …”

Weiter ein deutlicher Hinweis darauf, dass der Stellenwert von Coaching in den Unternehmen oftmals noch unterschätzt wird:

“Den größten Nutzen zogen Führungskräfte aus dem so genannten Learning by doing. Denn die Mehrzahl der Befragten (69 Prozent) hielten Projekte für das beste Entwicklungsinstrument, an dem sie wachsen könnten. Coaching- und Mentorenprogramme erhielten von den Managern ebenfalls gute Noten. Letztere würden jedoch lediglich in 28 Prozent der befragten Unternehmen angeboten, so die Autoren der Studie.”

Soft Skills sind nicht nur schmückendes Beiwerk. Sie sollten endlich ernsthaft aus der Stiefkindrolle geholt werden!

via Wachstumsblog



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Widmer über Coaching
12.10.2005, 08:41
abgelegt unter: Coaching



Mein Kollege Marcel Widmer hat einen Artikel “Coaching – das Wundermittel im Job-Alltag?” in der Kundenzeitschrift JobScout24-Info veröffentlicht. Er sei Coaching-Interessierten empfohlen!



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Rolf Langhoffs Kommentar zu “Rückgrat”
22.09.2005, 09:56
abgelegt unter: Burn-out, Coaching, Arbeitsbelastungen



“also manchmal frag ich mich schon wie sorglos so mit Vermögen umgegangen wird. Es ist wohl absehbar dass wir in Zukunft länger arbeiten müssen. Nicht unbedingt pro Jahr oder Woche. Aber der Dreisatz aus Bevölkerungsentwicklung, Produktivität und Rente läßt keinen arbeitslosen Frühruhestand erwarten.
Also muß daß Vermögen, das Vermögen produktiv arbeiten zu können ist hier gemeint, etwas länger reichen, oder?
Vermögen per Lottogewinn oder Hoffnung auf kometenhafte Entwicklung von Geburten und Wirtschaftswachstum?
Rückgrat?
Das Vermögen in wenigen Jahren zu verheizen scheint angesagt zu sein; erst an der Börse und dann am Arbeitsmarkt.”

Original auf Lapidarium



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Vielen Dank…
21.09.2005, 09:48
abgelegt unter: Burn-out, Coaching



für die Empfehlung an Dr. Hofmann.

Wenn Sie mögen, rufen Sie mich doch mal an. Würde mich freuen, Sie kennenzulernen!



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Online-Referenz aus München
14.09.2005, 21:07
abgelegt unter: Burn-out, Coaching



Upsala, da hat mir Klaus Grieblinger eine Teilnehmerbewertung vom München-Vortrag hinterhergeschickt.

Herzlichen Dank für die Referenz! ;-)



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Bewertung bei Trainerlink.de
29.07.2005, 08:31
abgelegt unter: Burn-out, Coaching



“Ein Blog, der ein ernst zu nehmendes Thema auch teilweise humorvoll behandelt. Dadurch kann man sich dem Thema auf unterhaltsame, entspannte Weise nähern und er bietet eine gute Gelegenheit zum Einstieg in die Selbstreflektion. “

(zehnzentimetergewachsen) Vielen herzlichen Dank für die tolle Bewertung auf Trainerlink.de an Siegfried Weber! Immer schön zu erfahren, was Leser so denken, was sie mit dem Burnout Blog so machen und was ihnen das hier bringt.

Ich freue mich über Rückmeldungen. Wenn Sie Vorschläge und/oder Wünsche haben, feel free zu kommentieren oder zu mailen…



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Belegexemplar
25.07.2005, 08:47
abgelegt unter: Was ist ein Blog?, Coaching, Medien & ich



???

“Ihr redaktioneller Beitrag in managerSeminare”

???

“Wir danken Ihnen hiermit für Ihre redaktionelle Mitarbeit …”

Huch?
Ich hab doch in der letzten Zeit ziemlich häufig Textbeiträge nach hier und da und dort geliefert. Aber so viele, dass ich das im Einzelfall schon gar nicht mehr weiß???? Alzheimer? Oder haben die … die werden doch nicht etwa ohne meine Zustimmung… ?

Durchgeblättert und geklärt:
Ich wars nicht (jetzt über Zweifel an meiner seelischen Gesundheit erhaben) :-)
Trainer- und Blogger-Kollege Hans-Jürgen Walter wars!

In der Augustausgabe von managerSeminare hat er einen Artikel zum Thema Weblogs und Podcasts als Kommunikationswerkzeug für Trainer veröffentlicht: “Mehr als ein Spielzeug für technophile Spinner” (Gratuliere!) und darin kommt das Burnout-Blog als Beispiel vor für “Die Zukunft werden spezielle Themenblogs sein…”.
Sehr nett, dass managerSeminare mich also mit einem Belegexemplar bedacht hat!

In seinem Blog Das Abenteuer (L)leben veröffentlicht H-J regelmäßig Wissens- und Lernenswertes aus dem NLP, und zwar in der Regel als Podcast (=zum Hören – was Podcast genauer bedeutet siehe sein Artikel – oder einfach mal reinhören und Podcast erleben!).



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Werte, Rituale, Anerkennung
20.07.2005, 09:32
abgelegt unter: Coaching



Lesenswert: Dr. Gisela Bolbrügge auf dem Wachstumsblog über den gesellschaftlichen Werteverlust, die positive Funktion von Ritualen überhaupt und von Ritualen im Arbeitsleben im Speziellen



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Das witzigste Referentengeschenk jemals
20.07.2005, 08:22
abgelegt unter: Schmunzeln, Coaching



Gestern abend erhielt ich das bisher außergewöhnlichste Referentengeschenk. Mit dem Hinweis auf meinen bekannterweise grünen Daumen überreichte mir die Veranstalterin diesen Kaktus der besonderen Art, der natürlich etwas ganz anderes ist, und – da es ja um Gesundheit ging – einen Aloe-Vera-Likör. Lustig! Überwältigt von so viel Sorgfalt und Liebe bei der persönlichen Geschenkeauswahl :-)

Das Referentengeschenk

edit 13 Uhr:
Mailrückfragen :-)
Natürlich verrate ich, was der Kaktus in Wirklichkeit ist. Siehe warmbrigade.de



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Preisgestaltung
19.07.2005, 13:40
abgelegt unter: Coaching



Unter dem Stichwort ”Überrissene Beraterhonorare?” verweist Marcel Widmer auf den m.E. sehr guten Artikel “Dienstleistungskalkulation: realistische Preisgestaltung” auf akademie.de, der einen Einblick in untere Schmerzgrenzen der Preisgestaltung gibt. Ich möchte mich seiner Argumentation gern anschließen und glaube, dass die Inhalte des betreffenden Artikels auch für meine Interessenten und Kunden interessant sein könnten.

Selbstverständlich sei auch noch hinzugefügt, dass Honorare beispielsweise für eine Inhouse-Schulung deutlich anders aussehen als für eine telefonische Kurzberatung für eine Privatperson in Detailfragen. ;-)



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der kleine Schubs
20.06.2005, 11:32
abgelegt unter: Schmunzeln, Coaching



Coach-Kolleginnen-Originalton:

“Die Begabung, die man braucht, ist dass man hinterherkommt, wenn sich Klienten entwickeln.”



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INQA-Studie: Was ist gute Arbeit?
6.06.2005, 09:44
abgelegt unter: Burn-out, Studien, Coaching, Arbeitsbelastungen



INQA (Initiative neue Qualität der Arbeit) hat Erwerbstätige nach ihren Anforderungen an gute Arbeit befragt. Die Dokumentation zur Studie ist reichhaltig und gehaltvoll.

Der Zwischenbericht zum Projekt enthält eine gute Zusammenfassung verschiedenster Forschungsstände rund ums Thema und zeigt die Komplexität des Feldes auch im Hinblick auf psychische Belastungen und Erkrankungen im Zusammenhang mit der Arbeit (und implizit auch Ansatzpunkte für Prävention) hervorragend auf. Wer das gelesen hat, wird verstehen, warum ich mich meistens ziere, wenn es um Kurzvorträge geht. Einfache, allgemeinverbindliche Lösungen für komplexe Probleme fallen niemandem – auch mir nicht – eben aus der Tasche, auch wenn ich den Wunsch danach verstehen kann. Beratung auf diesem “Spielfeld” ist sowohl auf Einzelpersonen- als auch auf Unternehmensebene komplex und kontextabhängig.

Studie via MEX



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Allmachtsfantasien
2.05.2005, 21:31
abgelegt unter: Coaching, Beratungsqualität



Marcel Widmer hat in seinem Blog unter dem Begriff “Allmachtsfantasien” auf meinen Beitrag “Coaching – Machbarkeitswahn…” Bezug genommen.

*g* Seine Beschreibung aus der Lehrsituation kann ich exakt nachvollziehen. Habe ich in der Ausbildung “am eigenen Leib” ganz ähnlich erlebt. Bin auch in die Auseinandersetzung mit über-die-Stränge-schlagenden-Allmachtsfantasien und den Grenzen der eigenen Wirksamkeit getunkt worden. Ich glaube, dass das nötig ist. Ein Bewußtsein für die eigene Egozentrik und für eine gesunde Bodenhaftung will erst erworben werden. :-)

Zum Rest des Beitrags: Nicken, Nicken, Nicken!



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Coaching - Machbarkeitswahn und Menschenbilder
27.04.2005, 09:32
abgelegt unter: Coaching, Beratungsqualität, grobe Vereinfachung



Neulich beteiligte ich mich in einem Forum an einer Diskussion zum Thema Coaching, die von einem “potenziellen Kunden” gestartet worden war, mit dem Ansatz Ihr-Heerscharen-der-Coaching-Industrie-rechtfertigt-Euch-wem-ihr-Nutzen-bringen-wollt. Im Verlauf der Diskussion konnte man viel über Vorbehalte und Vorurteile Coaches gegenüber lernen. Qualität im Coaching und die Schwierigkeit, einen seriösen, passenden Anbieter aufzufinden, ist daher nach wie vor hochaktuell. Ich schrieb damals mit Bezug auf die vorgebrachten Misstrauens-Voten der Diskussionsteilnehmer u.a. folgendes:

” Für seriöse Anbieter gilt, dass sie in der Regel spezialisiert sind und nicht den Anschein erwecken wollen, allgemein für alles kompetent zu sein. Sie nehmen nicht jeden Auftrag an, sorgen für Transparenz im Prozess, statt wild und subversiv zu manipulieren und sie sind darauf bedacht, sich selbst überflüssig zu machen und nicht darauf, die Beratungsbeziehung langfristig zu zementieren. Auch betätigen sie sich nicht als vertriebliche “Hausierer”, Psychohexer oder Esoterik-Gurus. Sie sind kein Mutter- oder Partnerersatz und keine Problemabnehmer und schon gar nicht jemand, der einen “umdreht” oder “wir haben uns alle lieb” propagiert. Sie versprechen nicht von vornherein das Blaue vom Himmel (viel mehr von… Steigerung von ....glücklicher als… Lösung sämtlicher Probleme), ....”

” Wobei…. die extremen Leistungsversprechen mancher Anbieter haben auch einen Markt. Mich, die ich mich mit der Unterstützung von Menschen beim ERHALT ihrer Leistungsfähigkeit beschäftige, macht es immer wieder nachdenklich, dass so viele auf leicht-anmutende “Tuning”-Angebote stehen – mehr, mehr, mehr! Der Coach als Turbo-Pille? Wohl eher selten.”

Insofern paßt Christopher Rauens Beitrag zu “Machbarkeitswahn und Menschenbilder” im aktuellen Coaching-Newsletter hervorragend – ebenfalls an der Schnittstelle zwischen geradezu sensationellen Erfolgsversprechen mancher Coaches und potentieller Kundschaft, die zu Recht vorurteilsbezogen auf die Schar der Coaching-Anbieter reagiert:

“Das Perfide bei einer “Beratung”, die ein “alles ist möglich, wenn man nur will” suggeriert, ist: Ein Misserfolg kann scheinbar eindeutig zugewiesen werden. Der Klient ist schuld, er hat nur nicht genug gewollt. Somit ergibt sich die Notwendigkeit, sich noch mehr Mühe zu geben und noch mehr Beratung in Anspruch zu nehmen. Eine reflektierte Vorgehensweise sieht anders aus. “Schon die alltägliche Lebenserfahrung zeigt, dass für viele Menschen aus unterschiedlichsten Gründen Versagen zum Alltag des Lebens gehört. Vorzugeben, jeder bzw. jede könne alles erreichen, was er bzw. sie sich vorstellt, ist abwegig.” (Keden, 2002, S. 35). ....

... sind die eingangs dargestellten Formulierungen bei näherer Betrachtung durchaus bei der Auswahl passender Coaching-Angebote hilfreich – allerdings anders, als sich dies entsprechende Anbieter vorgestellt haben dürften. Wer deutliche Hinweise auf mangelnde Authentizität und Reflexionsvermögen eines Coaching-Anbieters sucht, findet diese z.B. in folgenden Punkten:

    - Erfolgsversprechen bzgl. Perfektionsphantasien

    - Überidealisierungen und Schönungen

    - Vereinfachungen, Ausklammern von Mehrdeutigkeiten

    - Machbarkeitsideologien und vorgetäuschte Konfliktfreiheit”


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5 Tips how to…. und Frustration
21.04.2005, 13:24
abgelegt unter: Coaching, grobe Vereinfachung



Ganze Batterien Ratgeberliteratur gewälzt und durchgearbeitet…. Aber geändert hat sich nichts….
(“Irgendwie bin ich nicht fähig, das so durchzuziehen, wie es da steht…”)

Das höre ich so oft, dass ich hiermit wage zu verallgemeinern: Die wenigsten Menschen bringen größere angestrebte Veränderungen nur mithilfe eines Buchs fertig. Ratgeber geben allgemeine Hinweise an eine breite Leserschaft und meist gehen “machdocheinfachdies” und “dumußthaltnurhierso” an den individuellen Gegebenheiten und Hemmnissen vorbei. Die Sache ist meist einfach ein wenig komplizierter als how-to-in-5-steps, aber nicht kompliziert genug um unmöglich zu sein. Gesellschaftliche Simplifizierungstrends in Ehren… wenn der Wunsch nach einer einfachen Lösung nicht erfüllt werden kann, kann man es mit Einstein halten:

“Mache die Dinge so einfach wie möglich – aber nicht einfacher!”

Nicht frusten lassen und ggf. ein Coaching in Erwägung ziehen. Auf jeden Fall nicht nachlassen, bevor die Veränderungs-Mittel ausgeschöpft sind!



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unbalanciert
15.04.2005, 10:16
abgelegt unter: Burn-out, Coaching



“Mir kam die Trennung zwischen Arbeit und Leben schon immer merkwürdig vor. Arbeit gehört zum Leben, ist Teilmenge davon und mitnichten Gegensatz.” – Kommentar von Stephan List auf Interessante Zeiten zum Beitrag “Leben in Balance” in Jo´s Jobwelt

Work-Life-Balance
Am W und am L habe ich bis jetzt auf diese Weise noch nicht herumgedacht, weil ich mich hauptsächlich immer am B aufhänge. Ein schönes Wort, das im Moment für jedes und alles herhält und als magische Formel suggeriert, dass es da einen Trick gäbe, der dazu führt, ohne Abstriche sämtliche Anforderungen, die das Leben an uns stellt, besser, entspannter, müheloser, lockerer zu erfüllen und dabei zu genießen, gar im Bedarfsfall aus 24 Stunden 48 zu machen und uns dabei optimal wohl in unserer Haut zu fühlen. Die Sehnsucht danach kann ich gut verstehen. Sie ist wohl auch der wesentlich Erfolgstreiber für die dazu passenden, “richtigen” Produkte – Joghurt, leichte Schokolade, Balance-Kaffee ….

Auch die stärkste Wippe bricht irgendwann unter der Last an beiden Enden zusammen, wenn man zu viel draufpackt. Manchmal fragt mich jemand, wie er beidseitiges Übergewicht besser balancieren könne.

Erfüllung der Sehnsüchte? Das Leben ist nicht mühelos, ganz im Gegenteil. Und man kann auch nicht alles haben und dabei glücklich aussehen und alles im Griff haben. Und 24 Stunden lassen sich nicht durch Tricks verlängern. Und oftmals ist es so, dass die Entscheidung für etwas die Entscheidung gegen etwas anderes bedeutet. Wir sind Menschen und unterliegen Grenzen, die nicht dauerhaft überschreitbar sind. Oder wie Jo schrieb: “Man kann nun mal nicht vier Kinder großziehen, regelmäßig Freunde treffen, den Marathon unter 3:30 Stunden laufen und eine steile Karriere machen. ”



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