Kurfürstliche Führungskräfte-Veranstaltung
Gediegen, gediegen! Die Räumlichkeiten der Schlosswirtschaft im Schloss von Kurfürst Max Emanuel in Oberschleißheim – Schauplatz eines Führungskräfte-Workshops diese Woche – haben mir sehr gut gefallen.
Blick aus dem Fenster des Maximilianssaals:

Wandbild im Maximilianssaal:
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Conception Time
Kurzfristplanung. In den nächsten vierzehn Tagen habe ich neben Vorträgen und Coaching einen maximal erhöhten konzeptionellen Arbeitsanteil zu erwarten.
Neben der eher Kleinigkeit* von Klausur für die Studierende an der Fachhochschule Wiesbaden, der Ausarbeitung individueller Coaching-Fahrpläne und konzeptionellem Brainwork in einem größeren Unternehmenskunden-Projekt stehen eigentlich auch noch so Dinge wie Anpassung des Burnout Blog etc. auf dem Menü (Deren Umsetzung in diesem Zeitraum aufgrund von Überlast-Vermeidungs-Überlegungen damit schon mal fraglich ist.). ;-)
*Liebe Studies, bitte nicht falsch verstehen. Kleinigkeit eher für mich als für Sie. :-))))
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Termine Offene Workshops 2006
Die Termine für die Workshops Burnout-Prävention 2006 sind jetzt online.
Der erste Workshop in diesem Jahr findet am Freitag, 24.3., statt.
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Letzte Stunde
Ein Stückchen Arbeitsleben begleitet. Über die Zeit gewachsene vertraute Beziehung. Rückblick. Ziele erreicht.
Klientin: zufrieden! Coach: zufrieden!
Tschüs! Schönes Wochenende! Alles Gute!
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Die Keksreste zu mir!
Workshop-Ende. Keksäääääääääääääääää.... ;-)

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Mein schöner Stundensatz
9.11.2005, 11:25
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Rotwerden beim Fordern vernünftiger Honorare oberhalb der Schmerzgrenze? Preisdruck vom Kunden?
Kalkulationsbeispiel und interessante Diskussion unter Kollegen über Coaching- und Trainer-Stundensätze auf dem trainerzeit-Blog.
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NLP unwissenschaftlich und manipulativ?
2.11.2005, 15:44
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Nachdem ich diese Woche mal wieder ein abendfüllendes Gespräch mit jemand geführt habe, der an NLP zweifelt und damit hadert und meine Meinung hören wollte, kommt mir der “Skeptiker-NLP-Podcast” von H.J. Walter gerade recht.
Da dieser zum gleichen Ergebnis kommt wie ich in solchen Gesprächen, werde ich künftig abkürzen und gleich darauf verweisen. ;-)
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Studie zur Führungskompetenz
19.10.2005, 12:20
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“Personaler sind mit den sozialen Kompetenzen von Führungkräften nicht zufrieden, Führungskräfte stören sich dagegen an fehlenden Entwicklungsmöglichkeiten in den Unternehmen. “
Essenz der Haufe.de-Meldung “Führungskräfte ohne Führungskompetenz” zu einer Umfrage von DDI (Development Dimensions International)-Umfrage.
Nach dem, was ich am Montag im Zusammenhang mit der Vorlesung in bezug auf soziale Kompetenz als Erfolgsfaktor ausgeführt habe, ist das natürlich eine traurige Bestätigung:
“Führungskräfte scheiterten in der Regel nicht an fehlendem fachlichen Know-how, sondern meist wegen fehlender sozialer Kompetenz oder weil sie keine Führungspersönlichkeiten seien …”
Weiter ein deutlicher Hinweis darauf, dass der Stellenwert von Coaching in den Unternehmen oftmals noch unterschätzt wird:
“Den größten Nutzen zogen Führungskräfte aus dem so genannten Learning by doing. Denn die Mehrzahl der Befragten (69 Prozent) hielten Projekte für das beste Entwicklungsinstrument, an dem sie wachsen könnten. Coaching- und Mentorenprogramme erhielten von den Managern ebenfalls gute Noten. Letztere würden jedoch lediglich in 28 Prozent der befragten Unternehmen angeboten, so die Autoren der Studie.”
Soft Skills sind nicht nur schmückendes Beiwerk. Sie sollten endlich ernsthaft aus der Stiefkindrolle geholt werden!
via Wachstumsblog
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Widmer über Coaching
12.10.2005, 08:41
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Mein Kollege Marcel Widmer hat einen Artikel “Coaching – das Wundermittel im Job-Alltag?” in der Kundenzeitschrift JobScout24-Info veröffentlicht. Er sei Coaching-Interessierten empfohlen!
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Informationsbelastung
Martin Röll hat auf dem E-Business-Weblog den Artikel aus der Business Week “The Real Reasons You´re Working So Hard… and what you can do about it” kommentiert und ein besonderes Belastungsproblem unserer Zeit für arbeitende Menschen angesprochen, nämlich das Informationstechnologische.
Es vergeht hier kaum ein Kundengespräch ohne dass dieses Thema auftaucht:
Aus dem Business Week-Artikel:
“To avoid wasting time, we’re talking on our cell phones while rushing to work, answering e-mails during conference calls, waking up at 4 a.m. to call Europe, and generally multitasking our brains out.
This epidemic of long hours at the office—whether physically or remotely—defies historical precedent and common sense. Over the past 25 years, the Information Revolution has boosted productivity by almost 70%. So you would think that since we’re producing more in fewer hours, such gains would translate into a decrease in the workweek—as they have in the past. But instead of technology being a time-saver, says Warren Bennis, a University of Southern California professor and author of such management classics as On Becoming a Leader, “everybody I know is working harder and longer.”
...
Lowell Bryan, a McKinsey & Co. director: “Professionals are still being managed as if they were in factories, in organizations designed to keep everybody siloed. At less well-run companies, you’re struck by how frustrated people are. They work like dogs and are wasting time.”
...
Make that lots of time. Fully 25% of executives at large companies say their communications—voice mail, e-mail, and meetings—are nearly or completely unmanageable. ... Nearly 40% spend a half to a full day per week on communications that are not valuable.
...
But there is pressure to find new ways of organizing work, from both corporations and overworked individuals. ”
In der Tat ist die Frage, wie man Arbeit unter diesen veränderten Bedingungen im Zusammenhang mit der elektronischen Informationsflut besser organisieren kann, ein Riesenthema! Auch aus Burnout-präventiver Sicht.
Martin Rölls Gedanken dazu in der Zusammenfassung:
“Leute bekommen zu viel Mail und sitzen in zu vielen Meetings. Sie haben ihre Kommunikation kaum noch im Griff.
Die Ursache liegt unter anderem in nicht mehr angemessenen Managementprozessen. Feedbackschleifen und Meetings müssen auf die Probe gestellt werden.
Weblogs und Wikis können helfen, Information flexibel dezentral zu verteilen und so zentrale Kanäle zu entlasten.
Damit steigt die Produktivität der Mitarbeiter und damit die der Organisation.”
Ich kann mir gut vorstellen, dass solche Möglichkeiten aus dem Bereich der Technik kombiniert mit Organisationentwicklungsmaßnahmen einen gewaltigen Entwicklungsschritt in Richtung Entlastung bringen können.
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Anekdote von der Senkung der Arbeitsmoral
Die “Anekdote von der Senkung der Arbeitsmoral”, von Heinrich Böll als Vorlage für eine Sendung des NDR zum “Tag der Arbeit” am 1. Mai 1963 geschrieben, hat mir einer meiner Supervisionskunden aus dem Beratungsbereich ans Herz gelegt.
Lesens- und bedenkenswert!
Lesen z.B. hier
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Rolf Langhoffs Kommentar zu “Rückgrat”
“also manchmal frag ich mich schon wie sorglos so mit Vermögen umgegangen wird. Es ist wohl absehbar dass wir in Zukunft länger arbeiten müssen. Nicht unbedingt pro Jahr oder Woche. Aber der Dreisatz aus Bevölkerungsentwicklung, Produktivität und Rente läßt keinen arbeitslosen Frühruhestand erwarten.
Also muß daß Vermögen, das Vermögen produktiv arbeiten zu können ist hier gemeint, etwas länger reichen, oder?
Vermögen per Lottogewinn oder Hoffnung auf kometenhafte Entwicklung von Geburten und Wirtschaftswachstum?
Rückgrat?
Das Vermögen in wenigen Jahren zu verheizen scheint angesagt zu sein; erst an der Börse und dann am Arbeitsmarkt.”
Original auf Lapidarium
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Rückgrat
21.09.2005, 14:17
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Burn-out
Gehörtes aus den letzten Tagen:
“Bei uns im Unternehmen verhalten sich alle Führungskräfte wie die Fahrradfahrer – nach oben buckeln, nach unten treten. Druck wird einfach ungefiltert durchgereicht.”
zu Usancen in bezug auf die Arbeitszeit:
“Ich kann nicht einfach nach 10 Stunden Arbeit gehen. Sofort sehen mich meine Kollegen schräg von der Seite an und fragen ironisch, ob ich heute Urlaub nehme.”
zum Thema Zeitmanagement:
“Machts nur noch schlimmer. Kaum hatte ich mich organisiert und den Schreibtisch einigermaßen leer und aufgeräumt, schon fragt man mich, ob ich zu wenig zu tun habe.”
zum Thema Burnout:
“Ist bei uns politisch nicht opportun, darüber zu sprechen.”
Was kann man tun?
Es gibt leider keine magischen Formeln zur Veränderung der (Um-)Welt. Es ist manchmal gar nicht so leicht, sich anders zu verhalten als die anderen, auch wenn es dringend geboten wäre. Gegen den Strom schwimmen ist schwerer als angepaßt mitzutreiben.
Es kann bedeuten, dass man aus dem Schutz der Gruppe rausfällt oder schlimmer: mit Sanktionen zu rechnen hat. Aber das ist auch nicht immer der Fall. Manchmal sind Befürchtungen größer als der tatsächliche negative Effekt. Es kann unbeliebt und einsam machen und das weckt Ängste. Auf der anderen Seite steht die Verantwortung – mindestens für sich selbst und die eigene Gesundheit, vielleicht aber auch fürs Team.
Was immer Sie “gegen den Strom” für sich, für Ihr Team, für Ihr Unternehmen anders machen möchten, ich wünsche Ihnen Mut und Rückgrat.
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Vielen Dank…
für die Empfehlung an Dr. Hofmann.
Wenn Sie mögen, rufen Sie mich doch mal an. Würde mich freuen, Sie kennenzulernen!
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Online-Referenz aus München
Upsala, da hat mir Klaus Grieblinger eine Teilnehmerbewertung vom München-Vortrag hinterhergeschickt.
Herzlichen Dank für die Referenz! ;-)
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What a week!
12.09.2005, 22:19
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Puh, was für eine Woche. Seit Donnerstag früh war ich am Stück unterwegs.
Bei strahlendem Sonnenschein hatte ich die Autobahn gen München fast für mich und habe schon die Fahrt überaus genossen. Bombenwetter!

An diesem schönen Nachmittag mit Einkehr im empfehlenswertenCafé Schwabing habe ich Ralf persönlich kennengelernt, der hier schon sehr lange Mitleser und Kommentator ist. Es ist schon spannend, Menschen real zu treffen, von denen man über dieses Medium nur eine recht vage Vorstellung hat! Ralf, es war schön!
Später dann bin ich zu Trainernetworx rübergewechselt und habe dessen Veranstalter Klaus Grieblinger zum ersten Mal in persona getroffen. Er schreibt übrigens ein sehr lesenswertes Blog, das Wachstumsblog.
Nicht allzuviele Personalentwickler haben sich von dem verlockenden Wetter abhalten lassen, an der Veranstaltung teilzunehmen und der Vortragsabend, an dem es um Burnout-Prävention im Unternehmen ging, hat mir sehr viel Spaß gemacht, weil wir im Verlauf des Abends an vielen sehr spannenden Punkten miteinander ins Gespräch gekommen sind und im einen oder andere Fall auch bleiben werden. Ich bin ungern “Frontalredner” und freue mich immer über Zusammenarbeit mit “dem Publikum”, das kräftig mit mir am gleichen Strang gezogen hat. Vielen Dank dafür und für das tolle und herzliche Feedback im Anschluß!
Am späten Donnerstagabend Abend bin ich dann nach Chemnitz (Korl-Morx-Stodt :-)
weitergereist und dort um 2 Uhr nachts von einem tollen Nachtportier mit sächsischer Herzlichkeit im Günnewig Hotel Europa in Empfang genommen worden. Ich war beseelt, mein Hotelbett zu erblicken! Und diese Traumaussicht hatte ich von besagtem Bett aus:

Direkter Blick auf die Oper und die Petri-Kirche am schönsten Platz von Chemnitz. Ein insgesamt sehr empfehlenswertes und freundliches Hotel mit prima Frühstücksbuffet. Und extra für den Hotspot-Fan: es gibt dort natürlich einen!
Gestern abend war ich dann wieder hier und heute um 8 Uhr gings – mal ganz anders – gleich weiter. Ich bin diese Woche “back to campus” (nostalgische Gefühle!) an der FH Fresenius in Idstein zu einer Blockvorlesung, die den schönen langen Titel “Entwicklung und Dynamik des deutschen Gesundheitsmarktes + Einführung in die Betriebswirtschaftslehre” trägt. Das ist eine sehr schöne Veranstaltung, weil sie thematisch natürlich dazu einlädt, das Beste aus BWL, Markt und Gesundheitsdienstleistungen aus Theorie und Praxis zusammenzuschmeißen. Und die Studierenden haben so richtig “Zuch”. Macht Spaß!
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ganzheitlich tiefenpsychologisch systemisch gesprächspsychotherapeutisch fundierte Lösungsorientierung
Liebe Kollegen aus dem Coaching- und therapeutischen Bereich,
Ihr macht es potenziellen Kunden, Klienten, Patienten manchmal ganz schön schwer. Schlagworte zum Methodeneinsatz, die in Fachkreisen natürlich deutlich inhaltlich besetzt und geläufig sind, stiften so manches Mal bei Nicht-Profis Verwirrung…
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Allmachtsfantasien
Marcel Widmer hat in seinem Blog unter dem Begriff “Allmachtsfantasien” auf meinen Beitrag “Coaching – Machbarkeitswahn…” Bezug genommen.
*g* Seine Beschreibung aus der Lehrsituation kann ich exakt nachvollziehen. Habe ich in der Ausbildung “am eigenen Leib” ganz ähnlich erlebt. Bin auch in die Auseinandersetzung mit über-die-Stränge-schlagenden-Allmachtsfantasien und den Grenzen der eigenen Wirksamkeit getunkt worden. Ich glaube, dass das nötig ist. Ein Bewußtsein für die eigene Egozentrik und für eine gesunde Bodenhaftung will erst erworben werden. :-)
Zum Rest des Beitrags: Nicken, Nicken, Nicken!
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Coaching - Machbarkeitswahn und Menschenbilder
Neulich beteiligte ich mich in einem Forum an einer Diskussion zum Thema Coaching, die von einem “potenziellen Kunden” gestartet worden war, mit dem Ansatz Ihr-Heerscharen-der-Coaching-Industrie-rechtfertigt-Euch-wem-ihr-Nutzen-bringen-wollt. Im Verlauf der Diskussion konnte man viel über Vorbehalte und Vorurteile Coaches gegenüber lernen. Qualität im Coaching und die Schwierigkeit, einen seriösen, passenden Anbieter aufzufinden, ist daher nach wie vor hochaktuell. Ich schrieb damals mit Bezug auf die vorgebrachten Misstrauens-Voten der Diskussionsteilnehmer u.a. folgendes:
” Für seriöse Anbieter gilt, dass sie in der Regel spezialisiert sind und nicht den Anschein erwecken wollen, allgemein für alles kompetent zu sein. Sie nehmen nicht jeden Auftrag an, sorgen für Transparenz im Prozess, statt wild und subversiv zu manipulieren und sie sind darauf bedacht, sich selbst überflüssig zu machen und nicht darauf, die Beratungsbeziehung langfristig zu zementieren. Auch betätigen sie sich nicht als vertriebliche “Hausierer”, Psychohexer oder Esoterik-Gurus. Sie sind kein Mutter- oder Partnerersatz und keine Problemabnehmer und schon gar nicht jemand, der einen “umdreht” oder “wir haben uns alle lieb” propagiert. Sie versprechen nicht von vornherein das Blaue vom Himmel (viel mehr von… Steigerung von ....glücklicher als… Lösung sämtlicher Probleme), ....”
” Wobei…. die extremen Leistungsversprechen mancher Anbieter haben auch einen Markt. Mich, die ich mich mit der Unterstützung von Menschen beim ERHALT ihrer Leistungsfähigkeit beschäftige, macht es immer wieder nachdenklich, dass so viele auf leicht-anmutende “Tuning”-Angebote stehen – mehr, mehr, mehr! Der Coach als Turbo-Pille? Wohl eher selten.”
Insofern paßt Christopher Rauens Beitrag zu “Machbarkeitswahn und Menschenbilder” im aktuellen Coaching-Newsletter hervorragend – ebenfalls an der Schnittstelle zwischen geradezu sensationellen Erfolgsversprechen mancher Coaches und potentieller Kundschaft, die zu Recht vorurteilsbezogen auf die Schar der Coaching-Anbieter reagiert:
“Das Perfide bei einer “Beratung”, die ein “alles ist möglich, wenn man nur will” suggeriert, ist: Ein Misserfolg kann scheinbar eindeutig zugewiesen werden. Der Klient ist schuld, er hat nur nicht genug gewollt. Somit ergibt sich die Notwendigkeit, sich noch mehr Mühe zu geben und noch mehr Beratung in Anspruch zu nehmen. Eine reflektierte Vorgehensweise sieht anders aus. “Schon die alltägliche Lebenserfahrung zeigt, dass für viele Menschen aus unterschiedlichsten Gründen Versagen zum Alltag des Lebens gehört. Vorzugeben, jeder bzw. jede könne alles erreichen, was er bzw. sie sich vorstellt, ist abwegig.” (Keden, 2002, S. 35). ....
... sind die eingangs dargestellten Formulierungen bei näherer Betrachtung durchaus bei der Auswahl passender Coaching-Angebote hilfreich – allerdings anders, als sich dies entsprechende Anbieter vorgestellt haben dürften. Wer deutliche Hinweise auf mangelnde Authentizität und Reflexionsvermögen eines Coaching-Anbieters sucht, findet diese z.B. in folgenden Punkten:
- Erfolgsversprechen bzgl. Perfektionsphantasien
- Überidealisierungen und Schönungen
- Vereinfachungen, Ausklammern von Mehrdeutigkeiten
- Machbarkeitsideologien und vorgetäuschte Konfliktfreiheit”
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5 Tips how to…. und Frustration
Ganze Batterien Ratgeberliteratur gewälzt und durchgearbeitet…. Aber geändert hat sich nichts….
(“Irgendwie bin ich nicht fähig, das so durchzuziehen, wie es da steht…”)
Das höre ich so oft, dass ich hiermit wage zu verallgemeinern: Die wenigsten Menschen bringen größere angestrebte Veränderungen nur mithilfe eines Buchs fertig. Ratgeber geben allgemeine Hinweise an eine breite Leserschaft und meist gehen “machdocheinfachdies” und “dumußthaltnurhierso” an den individuellen Gegebenheiten und Hemmnissen vorbei. Die Sache ist meist einfach ein wenig komplizierter als how-to-in-5-steps, aber nicht kompliziert genug um unmöglich zu sein. Gesellschaftliche Simplifizierungstrends in Ehren… wenn der Wunsch nach einer einfachen Lösung nicht erfüllt werden kann, kann man es mit Einstein halten:
“Mache die Dinge so einfach wie möglich – aber nicht einfacher!”
Nicht frusten lassen und ggf. ein Coaching in Erwägung ziehen. Auf jeden Fall nicht nachlassen, bevor die Veränderungs-Mittel ausgeschöpft sind!
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