Recherchen anderer Art
“Guten Tag Frau Dann, mein Name ist … von (Sender/Sendung). Ich recherchiere im Moment zu-äh … ”
“Burnout”
“Nein, es geht um etwas anderes, und zwar…”
”?
??
???
????”
(Ein extrem dickes “Hä?” im Geiste)
Sie hat mich doch glatt von meinem eintretenen Denkpfad geschubst. ;-)
Und das Thema, um das es ging, fand ich klasse. Es ging diesmal nur um eine Information. Ich bin gespannt, ob sie diesen Beitrag machen, denn er interessiert mich. Wenn, dann schreibe ich was dazu.
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Medien und ich
In der neuen Karriere
Ziemlich gut geworden, der Burn-out-Artikel in der heute erschienenen Ausgabe der Karriere!

Ich freue mich auf den Chattermin in der karriere-VIP-Lounge am 15.9. (18-19 Uhr)!
Nachdem ich ja allgemein als Journalisten-Meckertante bekannt bin, muß ich jetzt doch mal allerheftigst Astrid Oldekop hervorheben, die mich veranlasst hat, einen Teil meiner anerworbenen Vorurteile zu revidieren. Nicht nur, weil sie gewohnten Verhaltensweisen wie “ich hab wenig Zeit, sagen Sie mir, aber bitte knapp” oder “Ich brauch einen gutaussehenden Betroffenen. Prävention ist für uns nicht interessant” nicht zeigte, sondern weil sie sich so tief ins Thema eingelassen hat, dass wir im Gespräch an wirklich interessante Punkte kamen. Danke dafür!
Ableitung: gute Gesprächsvorbereitung, Verbindlichkeit, echtes Interesse und die Fähigkeit, Beziehungen positiv zu gestalten, steht Journalisten gut an. Ist keineswegs bösartig gemeint, daran hats aber bei recht vielen Kontakten gefehlt.
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Burnout,
Medien und ich
Belegexemplar
???
“Ihr redaktioneller Beitrag in managerSeminare”
???
“Wir danken Ihnen hiermit für Ihre redaktionelle Mitarbeit …”
Huch?
Ich hab doch in der letzten Zeit ziemlich häufig Textbeiträge nach hier und da und dort geliefert. Aber so viele, dass ich das im Einzelfall schon gar nicht mehr weiß???? Alzheimer? Oder haben die … die werden doch nicht etwa ohne meine Zustimmung… ?
Durchgeblättert und geklärt:
Ich wars nicht (jetzt über Zweifel an meiner seelischen Gesundheit erhaben) :-)
Trainer- und Blogger-Kollege Hans-Jürgen Walter wars!
In der Augustausgabe von managerSeminare hat er einen Artikel zum Thema Weblogs und Podcasts als Kommunikationswerkzeug für Trainer veröffentlicht: “Mehr als ein Spielzeug für technophile Spinner” (Gratuliere!) und darin kommt das Burnout-Blog als Beispiel vor für “Die Zukunft werden spezielle Themenblogs sein…”.
Sehr nett, dass managerSeminare mich also mit einem Belegexemplar bedacht hat!
In seinem Blog Das Abenteuer (L)leben veröffentlicht H-J regelmäßig Wissens- und Lernenswertes aus dem NLP, und zwar in der Regel als Podcast (=zum Hören – was Podcast genauer bedeutet siehe sein Artikel – oder einfach mal reinhören und Podcast erleben!).
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Medien und ich
Burn-out im Credit-Suisse-emagazine
4.07.2005, 11:14
abgelegt unter:
Burn-out
“Wenn der Tank leer ist”
Auch das Credit-Suisse-emagazin greift das Thema auf. Interview mit Psychologin Melanie Grigoleit
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Burnout,
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Wer hats erfunden? ….
Das Migros-Magazin hat letzte Woche einen Burn-out-Beitrag ins Netz gestellt (vielen Dank für die Empfehlung!) und weist dabei darauf hin, dass wir nördlichen Nachbarn Burnout öffentlich diskutieren und kaum je stigmatisieren.
Erstaunlich! Hatte ich doch bisher immer den Eindruck, dass die Schweizer uns um Längen voraus sind. Vielleicht ein übrig gebliebenes Vorurteil von vor ein paar Jahren? Die ersten kollegialen Kontakte via Web ergaben sich seinerzeit, als Deutschland noch ziemlich brach lag, in die Schweiz und nach Österreich. ;-)
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Burnout,
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“Monster-Domain”
*g* Ich nehme an, es geht um die Zeichenlänge?!
Über “Dem Ende einen Anfang setzen” meditiere ich noch…
edit: Ganz vergessen: vielen Dank für die Empfehlung!!!
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Überraschung!
Ups, gänzlich unbemerkter Weise habe auch ich Aufnahme in einen Artikel über Blogs gefunden. Hätte ich nicht gedacht!
Junge Karriere über “Jobs durch Blogs”
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bei trainerlink.de vorgeschlagen
Ichkannsonichtarbeiten.net und das Burnout Blog sind eben von der Online-Redaktion ManagerSeminare bei trainerlink.de vorgeschlagen worden. Wer mag, kann dort eine Wertung abgeben. Ich bin gespannt…
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Burn out,
Medien und ich
Programmhinweise
22.02.2005 14.45 Uhr und 18.15 Uhr – arte – Hippokrates
25.02.2005 – 11.00 Uhr (Vormittagsprogramm) – ZDF - Magazin „Volle Kanne“
„Wenn Arbeit krank macht“
Text auf Arte zur Sendung:
“Im Zeitalter des technischen Fortschritts haben sich die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen verändert. Man muss sich ständig neuen Aufgaben stellen, flexibel und doch anpassungsfähig sein. Neue Berufe sind entstanden. Doch welches gesundheitliche Risiko birgt das Arbeiten in diesen modernen Berufen? In so genannten “Call Centern” zum Beispiel sitzen die Angestellten viele Stunden vor dem Bildschirm und müssen über Kopfhörer Telefonate entgegen nehmen. Hohe Aufmerksamkeit und Konzentration wird von den Beschäftigten gefordert, Stimme und Gehör werden ständig strapaziert, hinzu kommt die emotionale Belastung durch Zeitdruck und “schwierige Kunden” sowie unregelmäßige Arbeitszeiten. Zeitdruck, Überstunden und Überforderung setzen dem Wohlbefinden im Arbeitsalltag zu. Redewendungen wie “unter Hochdruck stehen”, “sich Probleme zu Herzen nehmen”, “etwas geht einem an die Nieren” verdeutlichen anschaulich den bestehenden Zusammenhang zwischen Körper, Geist und Seele. Geraten die drei dauerhaft aus dem Gleichgewicht, kann der Mensch ernsthaft krank zu werden. Das drohende Ende eines schleichenden Prozesses wird unter dem Begriff “Burn-Out-Syndrom” zusammengefasst. Im Englischen bezeichnet dieser Ausdruck ein ausgebranntes Haus, von dem nur noch die Mauern übrig sind. Doch auch Menschen in traditionellen Berufen wie Lehrer, Ärzte oder Sozialarbeiter sind nicht vor arbeitsbedingten Krankheiten gefeit. Standen früher in der Arbeitswelt vor allem körperliche Beschwerden im Mittelpunkt, sind es heute immer häufiger seelische Belastungen, die bei Betroffenen psychosomatische Krankheiten auslösen. Viele Berufstätige leiden unter mangelnder Anerkennung, unklarer Aufgabenzuteilungen oder Mobbing. Die Auswirkungen auf die Gesundheit sind alarmierend: erhöhte Herzfrequenz, Blutdrucksteigerung, Panikattacken, Schlafstörungen, Magengeschwüre, Depressionen und schwere seelische Krisen. “Hippokrates” portraitiert Menschen an ihrem Arbeitsplatz und informiert über gesundheitliche Risiken sowie Möglichkeiten der Prävention.”
andere Beiträge mit Fokus Lehrer:
Lehrerforum
Lehrer – Dienstunfähigkeit vor Erreichen der Altersgrenze
SWR-Beitrag
Schulischen Beziehungsalltag renovieren
zu Gast bei der Röher Parkklinik
Schwerstarbeit im Klassenzimmer
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Unseriöse Ansprache durch Medienvertreter
Ich bin ärgerlich! Nach wie vor erhalte ich Anfragen aus der Medienlandschaft nach Burnout-Betroffenen (die letzten drei: 2x öffentlich-rechtlich, 1x privat). Deswegen hier erneut der Hinweis, dass es sich bei Burnout um ein Tabu-Thema handelt, weswegen die meisten Betroffenen auf eine öffentliche Darstellung ihrer Befindlichkeit gern verzichten, und dass es daher NICHT einfach mal eben jemanden gibt, den ich schnell in Ihre Sendung schicke.
Menschen im Burnout sind nicht mehr stabil und der Belastung eines öffentlichen Auftritts u.U. nicht gewachsen. Würden Sie die Verantwortung übernehmen? Ich nicht! Die Identität und (Leidens-)Geschichte insbesondere derer, die parallel in therapeutischer Behandlung sind, weil sie sich in weiter fortgeschrittenen Burnout-Stadien befinden, werde ich daher ebenso schützen, wie es jeder Arzt tun würde. Meine Arbeit in der Einzelberatung basiert auf einem Vertrauensverhältnis und so möchte ich das auch bewertet und akzeptiert sehen. Gerne stelle ich Ihnen meine Meinung zur Verfügung oder berate Sie fachlich bei der Vorbereitung Ihrer Sendung mit Schwerpunkt Burnout, wenn Sie sich ernsthaft für das Thema interessieren.
Und noch was: Es kann nicht sein, dass Sie mich, nachdem Sie meine Website gefunden und das eine Wort Burnout gelesen haben, ohne jede Gesprächsvorbereitung anrufen, meine Zeit in Anspruch nehmen und mich fragen müssen, wer ich bin und was ich tue:
“Was machen Sie eigentlich?”
“Sie haben da so eine Selbsthilfe….”
Recherche und Gesprächsvorbereitung sind Ihr Job!
Weil meine letzten Statements schon zu weit unten stehen, um gefunden zu werden, hole ich sie noch mal hoch:
Ihr wollt immer nur das Eine!
Man spricht noch mit mir
Noch mehr Resonanz
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Man spricht noch mit mir!!!
17.11.2004, 01:27
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Medien
Sensationell – man spricht noch mit mir!
Die Medienschelte hat prompt zu journalistischer Resonanz geführt. “Trotz – oder wegen? Ihrer Medienschelte im Burnout Blog Ihrer Homepage wende ich mich jetzt an Sie…”
Große Klasse, so miteinander ins Gespräch zu kommen!
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Ihr wollt immer nur das Eine!
Nämlich mal möglichst rasch einen Burnout-Betroffenen, der sein Gesicht in die Kamera hält. Und je nach Artikellänge oder Anzahl Minuten für den Beitrag oder ob Ihr für die Aktualität berichtet oder mehr Vorbereitungszeit habt, seid Ihr Medienleute unterschiedlich druckvoll in Eurem Begehren (Diese Woche war immerhin Zeit für ein ausführliches Gespräch, und das fand ich gut. )
Es ist schade, dass Ihr immer nur das Eine von mir wollt. Denn das kann und will ich Euch nicht geben. Zum einen, weil Diskretion in meinem Job wichtiger ist als alles andere, zum anderen, weil die wenigsten Menschen in und auch nach einer solchen Krise Lust verspüren, öffentlich ihre Lebens- und Leidensgeschichte zu erzählen. Burnout ist Impotenz auf einer anderen Ebene – und wie viele Menschen kennt Ihr, die Lust haben, öffentlich über ihre Impotenz zu sprechen?
Ich finde außerdem, dass die Artikel, Sendungen, Beiträge, die Ihr macht, zu oft das gleiche langweilige Strickmuster aufweisen:
1. Kurze Erläuterung zum Burnout-Syndrom (mit einem oder mehreren Charts) – möglichst “knackig” und knapp auf den Punkt gebracht
2. Ein/e Burnout-Betroffene/r (“Es geht mir… Es ging mir… Es war als ob…” – man sieht sie/ihn dann eventuell wortlos durch den Stadtpark/das Fitnesstudio/ihre/seine Wohnung laufen, während eine Stimme aus dem Off die Lebens- und Leidensgeschichte erläutert. Schließlich der Schwenk zum Heute: “Tage-/monate-/jahrelang war sie/er weg vom Fenster… Sie/er hat in der Therapie viel gelernt… Heute ist alles… Künftig wird ihr/sein Leben…)
3. evtl. Experte (honoriger Mediziner, Psychologe, Psychiater, europäischer Verbandschef o.Ä.) , der knappe, präzise, treffende, universell gültige Expertenaussage trifft, was man gegen Burnout tut.
4. Ende
Das kennt man schon – oft einfältig, mit wenig Informationsgehalt, aber dafür mit einer “armen Sau”, die man als Zuschauer bedauern – dabei aber zugleich froh sein kann, dass man persönlich besser dran ist. Diese Menüfolge wird auch bei Kreutzfeldt-Jacob, Aids, Krebs, Legasthenie, Migräne, dem Fuchsbandwurm und diversen weiteren Krankheiten verwendet.
Und mal ganz ehrlich: Die allermeisten Menschen wissen mittlerweile, dass es das Phänomen Burnout gibt und haben auch eine zumindest vage Vorstellung davon, worum es sich dabei handelt. Mit dieser Art von Berichterstattung lockt man daher wahrscheinlich kaum noch jemand hinter dem Ofen hervor (und gerade dieses Jahr nicht, wo das Thema so boomt). Mensch seid doch mal kreativ! Laßt Euch doch mal was einfallen! Laßt Euch doch mal auf das Thema ein, statt immer nur fix ein bischen bezahlten Content zu produzieren!
Jaja, ich weiß, Eure Redaktionen wollen das so… Aber wozu eigentlich?
Das ist genau das, was alle anderen Sender, Zeitungen, Zeitschriften auch machen und oft ist es wichtiger, genau das zu haben, was der Wettbewerber auch hat, statt sich durch Andersartigkeit zu differenzieren?!
Ich glaube, dass wirklich viele diese Burnout-Beiträge mit Interesse sehen, und dieses Problem eines anderen als Problem eines anderen aufnehmen. Der Transfer auf die eigene Situation ist schwer, wenn ein entsprechender “Fall” präsentiert wird. Insofern hat m.E. eine solche Berichterstattung wenig burnout-präventive / aufklärerische Wirkung. Aber das soll sie ja wahrscheinlich auch gar nicht!
OK, ich gebs zu. Das hier ist jetzt wirklich böse von mir. Und vielleicht ruft mich nie wieder ein Journalist an. Das wäre schade. Aber vielleicht ruft mich ja auch mal jemand an, der was Kreatives im Kopf hat und wir denken zusammen darüber nach, was man noch alles so Spannendes rund ums Thema machen könnte ?
(Und ich schwöre, am Telefon bin ich wirklich nett!)
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