IPSM e.V. Gießen - Tag der offenen Tür
26.09.2005, 09:12
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Die Initiative gegen psychosozialen Stress & Mobbing (IPSM e.V.) veranstaltet am 2.10. von 10-18 Uhr einen Tag der offenen Tür im Bürgerhaus in Wieseck. Ich wünsche den Besuchern einen interessanten Tag der offenen Tür und den Kollegen eine erfolgreiche Veranstaltung!

Das Programm kann hier abgerufen werden.



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“Wenn keiner grüßt und alle schweigen”
20.06.2005, 16:10
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heißt die Ausstellung zur Konfliktkultur in der Arbeitswelt der DASA der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin und des KDA (Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt der Evangelischen Kirche in Deutschland) in Kooperation mit INQA, IGA, BKK und HBVG . Leider habe ich die Eröffnung gestern verpaßt. Man machts aber auch immer falsch mit dem Urlaub! oder: Schade, dass die Einladung so spät kam :-(

Infos zur Ausstellung: www.wenn-keiner-gruesst.de



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Generation “P”, Rankism, Burnout-Syndrom
11.04.2005, 10:01
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Knackig: Christian Kortmanns “Wir müssen draußen bleiben” in der Süddeutschen über die Generation Praktikum.

Interessanter Exkurs über die Fullersche Theorie des Rankism:

“Ein begriffliches Instrumentarium, um die eigene Lage transparent zu machen, ohne gleich als Horde ideenloser Jammerlappen und Versager dazustehen, gibt der Generation Praktikum der Physikprofessor Robert W. Fuller an die Hand. Der Amerikaner hat in seinem 2003 erschienenen Buch „Somebodies and Nobodies: Overcoming the Abuse of Rank“ die Theorie des rankism entworfen. Fuller zeigt, wie Menschen, die schwach sind, weil sie keinen offiziellen Rang innehaben, von ranghöheren Personen zwecks eigenen Machterhalts diskriminiert werden. ...

Fullers Analyse trifft auf die gegenwärtige Lage zu: Die Wehrlosigkeit mangels beruflichen Ranges ist es ja, der die Degradierung der Berufsanfänger zu Bittstellern und ihren Missbrauch als Gratis-Praktikanten ermöglicht. Laut Fuller ist rankism die große soziale Seuche der modernen Gesellschaften. Denn nicht nur die Nobodies leiden unter den Rangbarrieren, die ihr Tätigkeitsfeld streng limitieren sowie Einsatz und Qualität nicht belohnen: Modekrankheiten wie das Burn-out-Syndrom werden erst dadurch ermöglicht, dass jemand sich in seine Rolle als Somebody hinein steigert und in der Angst, wieder zum Nobody zu werden, seine Kräfte nicht vernünftig einteilt. “

Wie wahr! Ich würde zwar nicht unterschreiben, dass “jemand sich in seine Rolle als Somebody” hineinsteigern muß, um gefährdet zu sein, allerdings ist es schon so, dass viele sich auch unter ungesündesten Arbeitsbedingungen (z.B. 70-Stunden-Woche ist normal im Team, es gehört zur Firmenkultur, dass man abends noch was zusammen macht, niemand sagt, was er wirklich über die ineffiziente Dauermeetingkultur denkt, alle Kollegen verbringen die Mittagspause – so es eine gibt – vorm Bildschirm etc.) sehr angepaßt verhalten, weil sie Sanktionierung fürchten (Konflikte, Mobbing, Verlust von Aufstiegsmöglichkeiten, Arbeitsplatzverlust, ....).

Glücklicherweise ist es mittlerweile in Ernstfällen, in denen unabdingbare Veränderungen in den Arbeitsgewohnheiten mit dem Chef / der Chefin besprochen werden müssen, immer häufiger so, dass man ”überraschenderweise” auf Verständnis trifft und offene Türen einrennt. Es ist schon erstaunlich, wie ganze Teams von Burnout-Befürchtern unter solchen Bedingungen miteinander arbeiten, ohne dass der Einzelne jemals auf die Idee käme, dass er nicht der Einzige ist, der unter der Last strauchelt. Dieses Isolationsphänomen kann ich gut der Rankism-These zuschreiben.

Hervorragend gefallen mir auch die Ausführungen zu den Personalauswahlverfahren für die Generation-P-ler und der Haltung, die dabei mitschwingt:
“Du bist doch eh nur ein Dreitausendfünfhundertstelmensch!”
Wenn das nicht gesellschaftlicher Mainstream auch jenseits der Rekrutierung ist!

weitere Gedanken zu Personal, Personalentwicklung, Personalpolitik:

Bänker-Personalpolitik

Burnout? Halbe-Halbe

Personaler sind nette Menschen

Burnout bei IT-Mitarbeitern

The ARt of Demotivation

Wie Studenten Führung sehen

Ärzte auf den Barrikaden

Burnout-Warnung des WSI



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Verein gegen psychosozialen Stress und Mobbing e.V.
24.03.2005, 23:45
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Gern nehme ich den Link zu den Kollegen beim VPSM auf meiner Mobbing-Link-Seite auf, sobald Ichkannsonichtarbeiten.net wieder überarbeitet wird. Einstweilen sei er hier vermerkt.

“Der VPSM (Verein gegen psychosozialen Stress und Mobbing e.V.) ist ein unabhängiger gemeinnütziger Verein, der seit über neun Jahren in seiner Beratungsstelle „Balance“ in Wiesbaden, aber auch in weiteren unter dem Fachverbund Pro Fair zusammengeschlossenen Beratungsstellen bundesweit Betroffene berät, auf Wunsch aktiv durch Schlichtung/Vermittlung/Mediation in Arbeitsplatzkonflikte eingreift und mit Hilfe von Führungskräfteseminaren solchen Problemen präventiv begegnet. Das Team des VPSM besteht aus Dipl. Psychologen, Dipl.-Pädagogen, Sozialpädagogen und Juristen, wobei im Bedarfsfall auch eng mit Ärzten zusammengearbeitet wird.”



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Gute Sache: Mobbingberatung für Schüler
3.02.2005, 12:21
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Das Jungendinformationszentrum München bietet anonyme und kostenlose Beratung für Kinder und Jugendliche an, die in der Schule gemobbt werden.

via Konfliktblog – dort auch mehr Information



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Über jemanden herfallen
4.10.2004, 12:36
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Klasse Artikel über Mobbing in der FAZ: Der Vorgesetzte entscheidet, ob gemobbt wird oder nicht



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Großstadt macht krank
6.09.2004, 16:43
abgelegt unter: Burn-out



Endlich kann ich den Artikel der Frankfurter Neuen Presse über die Rhein-Main-Burnout-Studie online finden, den ich die ganze Zeit schon suche. Er erschien vor der Sendung am vergangenen Mittwoch:

Frankfurt. Fast jeder fünfte Arbeitnehmer im Rhein-Main-Gebiet – genau ermittelt wurden 18,5 Prozent – leidet unter dem so genannten Burnout-Syndrom, der Vorstufe zahlreicher organischer, vor allem aber psychosomatischer Erkrankungen. Das hat die erste hessische Studie über die mit «Burnout» beschriebenen Erschöpfungszustände ermittelt. Ganz besonders schlimm steht es dabei um die Beschäftigten in Frankfurt: «Dort ist das Risiko, an Burnout zu erkranken, um rund 50 Prozent höher als anderswo», sagt der Landesgewerbearzt Ulrich Bolm-Audorff, der die Studie im Auftrag des Regierungspräsidiums Darmstadt durchführte.

In Zusammenarbeit mit dem Institut für Psychologie der Universität Frankfurt befragten und untersuchten er und sein Team 453 Beschäftigte in Frankfurt, Hünstetten im Taunus sowie der Landeshauptstadt Wiesbaden. ...



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Vernetzung geht voran
6.09.2004, 15:36
abgelegt unter: Mobbing



Ich freue mich darüber, immer mehr Kontakte zu Menschen unterschiedlichster Arbeitsdisziplinen zu bekommen, die sich mit psychosozialem Stress, Mobbing, Burnout, Belastungen am Arbeitplatz u.ä. beschäftigen, denn ich denke, dass wir alle voneinander profitieren können. Seit heute weiß ich zum Beispiel vom IPSM e.V. .

Für alle die Experten, die ich noch nicht kenne:
Wenn Sie in Ihrer Eigenschaft als Psychotherapeut/in, Psychiater/in, Mediziner/in, Heilpraktiker/in, Arbeitsrechtler/in, betriebliche/r Sozialberater/in, Betriebsarzt/ärztin, .... , ... auf dem Gebiet berufliche Belastungen und Burnout arbeiten, würde ich Sie gern kennenlernen!



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Mobbing-Tagebuch-Software
3.09.2004, 14:52
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Selbsthilfe im Web mal anders: Mobbing-Erfahrene haben eine Software zur Führung eines Mobbing-Tagebuchs entwickelt, die seit 1.9. für Mobbing-Betroffene im Netz bereitsteht. Ich zitiere aus der Mail von Susanne Lietz:

“Wir haben das Programm auf dem Hintergrund persönlicher Erfahrung mit
Mobbing entwickelt. Wir möchten mit dem “Mobbing Tagebuch” den
Betroffenen helfen, eine nützliche und übersichtliche Dokumentation über
alle Mobbingvorgänge und deren Folgen zu erstellen.
Das Programm besteht aus folgenden Modulen: – Tagebuch – Adressverwaltung – Dokumentenverwaltung – Terminkalender”

Das Programm kann 30 Tage kostenfrei getestet werden, danach fallen für die Registrierung 10 € an, die laut Aussage auf der Website für die Weiterentwicklung des Programms verwendet werden. Klingt nach einer guten Sache…



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Mobbing-Web erweitert
20.08.2004, 11:53
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Informationen, die ich gerne weitertrage… E-Mail von Klaus Dieter May, dem Initiator des Mobbing-Webs:

“Mit über 79000 Besuchern pro Monat ist www.mobbing-web.de das meistbesuchte Portal für alle Hilfesuchenden im gesamten deutschsprachigen Raum. Wie aktuell das Thema Mobbing in der jetzigen Zeit ist, zeigt die ständig steigende Anzahl von Anfragen der Hilfesuchenden und Interessierten.

Auf Wunsch der Besucher, die oftmals nicht wissen an wen Sie sich wenden können, wird das Angebot nun erweitert. Experten, Rechtsanwälte, Ärzte, Coaches etc. die Ihre Leistung anbieten möchten, erhalten dazu Gelegenheit. Wichtig, denn mobbing -web darf selber keine Rechtsberatung durchführen.

Mobbing, ein Thema, das in den kommenden Jahre wohl noch stärker an Bedeutung gewinnen wird. Wirtschaftlicher Druck, Personalabbau und Umstrukturierungen fördern den internen Konkurrenzdruck. Wer gemobbt wird leidet nicht nur psychisch unter dem Druck, zu Verzweiflung und Depression kommen fast immer auch körperliche Probleme wie Migräne, Schlaflosigkeit bis hin zu schweren Essstörungen und stressbedingtem Bluthochdruck.”



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Mobbing-Chat
2.07.2004, 23:20
abgelegt unter: Termine, Mobbing



Das Beratungsnetz lädt zum Themenchat Mobbing ein. Er findet am 06.07.2004 ab 20.00 Uhr statt.

Ich zitiere:
“Nach Schätzung des DGB sind ca. 1,5 Mio. Menschen in Deutschland von Psychoterror am Arbeitsplatz betroffen. Mobbing ist ein Phänomen mit vielen Gesichtern: Die möglichen Übeltaten reichen von ungerechtfertigter Kritik bis hin zu gezielten Angriffen auf die körperliche und psychische Integrität der Opfer. Ebenso vielfältig sind die Motive und Persönlichkeiten der Mobbenden und Gemobbten. Von Mobbing Betroffene können in diesem Themenchat Rat und Hilfe finden. Frau Monika Hirsch-Sprätz und Herr Frank Poillon von der Mobbingberatung Berlin-Brandenburg beantworten Ihre Fragen rund um das Thema Schikanen am Arbeitsplatz”



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