50 offene Stellen im IT-Bereich
Headhunter Mike sucht 50 Spezialisten aus dem IT-Bereich für verlockend klingende Jobs. Wer auf der Suche ist und Interesse hat, schaue hier und bewerbe sich.
Experiment Jobvermittlung per Blogosphere: Ich bin gespannt, was das bewegt!
via MEX
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Halbe-Halbe. “Sie haben Vorbehalte!”
Gestern habe ich auf der Personal und Weiterbildung viele interessante Gespräche geführt und abends für mich so resümiert….
Wo stehen wir eigentlich in Sachen Tabu und Verdrängung? So ungefähr bei Halbe-Halbe.
Die Hälfte der Menschheit fällt mir schier um den Hals
“Das Thema ist so wichtig”
“Ich merke selbst, dass es gut sein kann, dass ich da mal Unterstützung brauche”
“DAS Thema unserer Zeit”
“Es wird immer mehr zum Problem werden”
“Ich war vor zwei Jahren in so einer Situation”
“Ein Kollege von mir macht mir wirklich Sorgen”
“Mein Mann braucht glaube ich Unterstützung”
“Die Bedingungen sind aber auch so… man weiß ja gar nicht, wo das noch enden soll…..”
und die andere Hälfte wird “irgendwie” komisch :-)
“Ja schon wichtig, aber also… klar, aber das sollte man auf betrieblicher Ebene nicht thematisieren, das ist ein Problem von denen, die es betrifft”
“Soft Skills ja, aber mit so nem Psychokram kann ich meinem Chef nicht kommen”
“Und wie es bei uns brennt. Das Wort kann ich aber echt nicht in den Mund nehmen”
“Ja natürlich. Ausgebrannte sind welche, die dem Job einfach nicht gewachsen sind und deswegen am falschen Platz sind/entfernt werden sollten”
“Haha, dann sind Sie also so ne Psychotante für die, die die Kurve nicht kriegen?”
“Und was machen Sie da? Feng Shui und so für die Weicheier und Massagen?”
SD: “Sie haben ja Vorbehalte”
“Nein gar nicht”
SD: “Doch!”
“Nee, echt nicht, ist nur was womit ich nichts zu tun habe”
SD: “Doch, Sie haben Vorbehalte” grinst
“Nö”
SD: “Vorbehalte sind doch nichts Schlimmes!”
“Ja, ...... Sie haben ja irgendwie recht!”
SD: “Warum?”
”..................................................................” < -Der Auftakt zu einem langen Gespräch
Ich mag das. Ist es doch hoffentlich ein kleiner Beitrag zur Veränderung von (immerhinschon!)-Halbe-Halbe und trägt vielleicht in der Zukunft dazu bei, dass ich immer seltener Rechnungen im neutralen Umschlag “persönlich-vertraulich” an Personaler senden werde, die sich bemühen, jemanden, der sich frühzeitig mit dem Erhalt seiner Leistungsfähigkeit beschäftigt, innerhalb der Organisation zu schützen.
Wer würde solche Vorkehrungen treffen, wenn es um Rückenschule, Ernährungsberatung o.Ä. ginge?
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Personaler sind nette Menschen
Stellenangebotstext: ”... Sie zeichnen sich durch hohe Stress- und Frustrationstoleranz aus …”
im Wörterbuch nachgeschlagen
zu Stress:
“Stress (alt: Streß) [engl.] m. 1 anhaltende körperl. oder geistige Belastung durch Überbeanspruchung oder schädl. Reize “
(bischen spartanisch, das, und nicht allumfassend, aber das ist eben ein Lexikon)
zur Frustration:
“Frus|tra|ti|on auch: Frust|ra|ti|on [lat.] f. 10 Enttäuschung durch einen erzwungenen Verzicht, Frust “
Die Silbentrennung Frust-Ration ist besonders sprechend. :-)
zur Toleranz:
“To|le|ranz 1. f. 10 nur Sg. Duldsamkeit, Nachsicht; Ggs.: Intoleranz; 2. f. 10 zulässige Abweichung “
Eigentlich passt Duldsamkeit nicht so richtig in den Anforderungskatalog, den man gemeinhin an Führungskräfte wahrnimmt. Als Fremdwort Toleranz dagegen ruft es selten Stirnrunzeln hervor.
Dauerhafte Duldsamkeit gegen Überbeanspruchung und Enttäuschung ist wahrlich eine Auszeichnung wert. Aber ob sie jemanden auszeichnet?
Wörtlich genommen läßt das Stellenangebot nichts Gutes erwarten…
Und sehr ehrlich, die Menschen, die die Anzeige so gemacht haben, diesen Umstand potenziellen Bewerbern gleich vorab bekanntzugeben!
All jene, die sich auf diesen Job bewerben oder einen so einst beschriebenen machen (und alle anderen auch), bitte ich im Interesse ihrer Gesundheit, sich FRÜHZEITIG mit individueller Burn-out-Prävention zu beschäftigen und/oder ihren Ansprechpartner bei der Personalentwicklung FRÜHZEITIG zu involvieren. Dort stoßen Sie im persönlichen Gespräch oftmals auf offene Ohren. Sind doch HR-Menschen üblicherweise nicht daran interessiert, die teuer eingekauften H-Ressourcen schon bald dem Verschleiß anheimzugeben, kündigungsbedingt zu verlieren oder im Krankheitsfall monatelang auf dem Ausfallproblem zu sitzen. Vorgesetzte finden das auch nicht klasse, wenn einer “umkippt” und sie dann mächtig basteln müssen. Frühzeitig ist besser für alle. Geben Sie gern meine Adresse weiter…
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Wie Studenten Führung sehen
Kreatives auf dem Blog von Prof. Nienhüser (Personalwirtschaft Uni Duisburg Essen):
Die Studenten der Lehrveranstaltung “Führung” haben ihre Bilder von Führung gemalt und damit viele Perspektiven auf das Thema zusammengetragen.
Die Bilder können an Ort und Stelle kommentiert werden.
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Gefühlt nichts Neues
..., so ausgesprochen aber schon: Interview mit Jeremy Rifkin (“Das Ende der Arbeit”) über langfristige Entwicklungen auf dem Weltarbeitsmarkt, die Aufrechterhaltung von “Pseudotheorien” zu den Ursachen (Mythen gefiele mir besser) und mögliche Veränderungsstoßrichtungen in der Stuttgarter Zeitung.
gefunden via A20
Was die Politik nicht sagt, Rifkin aber schon, begleitet die Menschen ohnehin auf Schritt und Tritt.
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Kontrolle = Misstrauen
Interessantes Vorgesetzten-Mitarbeiter-Interaktions-Experiment von Prof. Falk und Dr. Kosfeld im Artikel Mitarbeitermotivation: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist schlechter
Ausgangspunkt ist die Hypothese “Jeder tut nur soviel, wie er unbedingt muss”. Dahinter steckt ein Menschenbild und eine Führungsphilosophie, die mir schon zu Zeiten des betriebswirtschaftlichen Studiums die Sorgenfalten ins Gesicht trieb. Falk/Kosfeld weisen mit dem Experiment nach, dass Kontrolle das Ergebnis negativ beeinflussen kann.
“Nach dem Spiel gaben viele Teilnehmer an, sie hätten die Festlegung des Mindestbetrags durch ihren Chef als Misstrauen interpretiert”, erklärt Professor Falk weiter. “Und wieso soll ich für jemandem mehr Einsatz zeigen als ich unbedingt muss, wenn man mir nicht traut?” Umgekehrt gaben die “Kontroll-Chefs” zu, sie hätten den Mindestbetrag aus Furcht festgelegt, sonst leer auszugehen. “Das Spiel zeigt Züge einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung”, resümiert Falk: Wer der Leistung seiner Mitarbeiter misstraue, den bestraften sie tatsächlich mit schlechten Leistungen; wer optimistisch sei und ihnen freie Hand lasse, werde dagegen belohnt. “
Ich hänge dem Ansatz an, dass Organisationen und Vorgesetzte möglichst viel von dem unterlassen sollten, was die natürlicherweise vorhandene Mitarbeitermotivation stört bzw. zu Frustration führt, statt darauf zu setzen, dass Motivationstrainings reparieren werden, was vorher zerstört wurde. Herrscht erst “kalter Krieg” und innere Kündigung, helfen Mittelchen selten, zurückgehaltene Leistung (ich mag das Wort nicht, möchte aber nicht behaupten, dass es nicht treffend ist) von Mitarbeitern wieder frei zu machen.
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Burn-out bei IT-Mitarbeitern
23.04.2005, 13:07
abgelegt unter:
Burn-out
Sehr guter Artikel in der Computerwoche über Burnout bei IT-Mitarbeitern und spezieller auch bei IT-Projekt- Arbeitern. Die herausgearbeiteten Umstände decken sich exakt mit dem was ich von IT-Beschäftigten höre, insbesondere auch die Haltung der Unternehmen zu dem Problem. Dass sie es gänzlich ignorieren kann ich zwar nicht bestätigen, denn immerhin bieten doch einige ihren Mitarbeitern Ansprechpartner für Belastungsprobleme und Kurse – bspw. zum Stressmanagement – an. Das Problem Burnout wird aus der Leitungs-Vogelperspektive aber doch noch sehr häufig als ein individuelles, beim Mitarbeiter angesiedeltes und der Mitarbeiter als austauschbar verstanden. Umdenken tut Not! Umso wichtiger ist am Artikel dieser Hinweis:
“Nur ein Pflaster drauf kleben hilft nicht”, denn oft lägen der Überlastung strukturelle Probleme zugrunde, und es müsse ein Bewusstsein für schädigenden Stress geschaffen werden. “Das ist häufig ein schwieriger Prozess, für den sich Firmen Hilfe von außen holen sollten.”
Positives für IT-Menschen in der Erschöpfungsfalle: Das oft gefürchtete, aber dann nicht mehr umgehbare Gespräch mit dem direkten Vorgesetzten bezüglich der eigenen Situation verlief in 100% der von mir beobachteten Fälle positiv und Unterstützung wurde gewährt. Vielleicht, weil Vorgesetzte aufgrund der Arbeitsbedingungen im IT-Bereich und eigener Erfahrung noch besser verstehen als andere Chefs wovon ihre Mitarbeiter reden.
Der Mitarbeiter als Kapital des Unternehmens – erschreckend, dass immer noch viele den Ansatz für normal und richtig halten, etwas was sie teuer eingekauft haben zu verschleißen. Die Haltung “Na und, es gibt xxxx Arbeitslose. Wenn einer nicht mehr kann wird er ersetzt” habe ich auch schon gehört.
Einen wichtigen Hinweis für alle die so denken und alle die das ausbaden habe ich neulich bei einem Zukunfts-Vortrag aufgeschnappt: Die Bevölkerungsentwicklung in den nächsten 10-15 Jahren wird zum Umdenken beitragen. Es wird nicht viel junges “Material” nachkommen. Die die jetzt in jungen, dynamischen Teams arbeiten, werden zusammen alt werden, der Mangel an qualifiziertem Nachschub wird dazu führen, dass man um verfügbare Fachkräfte auch im höheren Alter konkurriert, sie zurückgeholt und pfleglich behandeln wird. Und – meine Einschätzung – Unternehmensstukturen, die heute darauf bestehen, ihren entwertenden Führungsstil fortzusetzen, wird man als solche dann noch erinnern. Kurz: Es deutet sich ein Machtwechsel an.
Und heute? “Wir haben Probleme in unserer Organisation und brauchen Hilfe von außen. Unsere Mitarbeiter sind das Wichtigste was wir haben” habe ich auch diese Woche wieder in einem Gespräch über eine Zusammenarbeit gehört. Führungskräfte, die selbst belastungserfahren sind und so denken, sind nicht “normal”, aber auch keine Exoten. Tatsächlich ist in immer mehr Firmen das Bewußtsein längst vorhanden und man arbeitet fieberhaft daran, die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter und damit der Organisation zu sichern. Das zeichnet erfolgreiche und zukunftsfähige Unternehmen wahrscheinlich vor denen aus, die die dead-horse-Strategie fahren .
Frischer auf dem Burnout Blog zu Computerwoche, IT und Burnout
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Burnout-Warnung des WSI
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Ärzte auf den Barrikaden
In Berlin sind Ärzte der Vivantes-Kliniken aktiv geworden, um vor weiterem Personalabbau zu warnen. Dass die Arbeitsbelastungen bei Medizinern in den letzten Jahren aufgrund der sich verändernden Rahmenbedingungen heftig gestiegen sind, kann wohl niemand bestreiten.
zum Artikel Vivantes-Ärzte warnen vor weiterem Personalabbau
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Burnout-Warnung des WSI
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Burnout-Warnung des WSI
Das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung hat am 29.11. anläßlich des Berliner WSI-Herbstforums eine Burnout-Warnung herausgegeben:
”(idw/tol). In 90 Prozent aller Betriebe sind seit dem Jahr 2000 die psychischen Belastungen der Beschäftigten gestiegen. Rund ein Drittel melden vermehrte körperliche Belastungen. Das zeigt eine Befragung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung unter mehreren Tausend Betriebs- und Personalräten.
Gründe für den wachsenden Stress im Job: Stellenabbau, Arbeitsverdichtung, Zeitknappheit, steigende individuelle Verantwortung der Beschäftigten sowie schlechtes Führungsverhalten. Vor diesem Hintergrund diskutierten auf dem WSI-Herbstforum in Berlin Experten aus Wissenschaft, Politik und Gewerkschaften über die “Qualität der Arbeit”.
weiter siehe Seite 2
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Vernetzung geht voran
6.09.2004, 15:36
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Mobbing
Ich freue mich darüber, immer mehr Kontakte zu Menschen unterschiedlichster Arbeitsdisziplinen zu bekommen, die sich mit psychosozialem Stress, Mobbing, Burnout, Belastungen am Arbeitplatz u.ä. beschäftigen, denn ich denke, dass wir alle voneinander profitieren können. Seit heute weiß ich zum Beispiel vom IPSM e.V. .
Für alle die Experten, die ich noch nicht kenne:
Wenn Sie in Ihrer Eigenschaft als Psychotherapeut/in, Psychiater/in, Mediziner/in, Heilpraktiker/in, Arbeitsrechtler/in, betriebliche/r Sozialberater/in, Betriebsarzt/ärztin, .... , ... auf dem Gebiet berufliche Belastungen und Burnout arbeiten, würde ich Sie gern kennenlernen!
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